Coronavirus - Schweiz

Ob- und Nidwalden sowie Uri lassen Skibetrieb ab Mittwoch zu

Die Skigebiete im Kanton Schwyz bleiben bis mindestens 8. Januar geschlossen. In den Kantonen Ob- und Nidwalden sowie Uri darf hingegen ab Mittwoch wieder Ski gefahren werden, wie diese Kantone am Montagabend mitteilten.

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Die Sessel auf dem Stoos bleiben leer: Der Kanton Schwyz erlaubt den Skibetrieb frühstens im neuen Jahr wieder.

Die Sessel auf dem Stoos bleiben leer: Der Kanton Schwyz erlaubt den Skibetrieb frühstens im neuen Jahr wieder.

KEYSTONE/URS FLUEELER
(sda)

Die Zentralschweizer Kantone hatten wegen der Corona-Pandemie den Wintersportbetrieb am 22. Dezember einstellen lassen. Der Bund hat die Verantwortung über den Wintersportbetrieb den Kantonen übergeben. Skigebiete müssen von diesen eine Bewilligung erhalten.

Für den Skibetrieb in den Kantonen Ob- und Nidwalden sowie Uri werden Kapazitätsbegrenzungen festgelegt, zudem sind die Bewilligungen für den Skibetrieb an Auflagen gebunden, wie es in den Mitteilungen weiter heisst.

In den Kantonen Ob- und Nidwalden bestehe nur ein beschränktes Verpflegungsangebot in der Form von Take-aways. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, sich vor dem Besuch eines Skigebiets über die aktuelle Situation und Auslastung zu informieren. Sämtliche Restaurations-, Bar- und Clubbetriebe müssen jedoch weiterhin geschlossen bleiben, wie die beiden Kantone weiter mitteilten.

Im Kanton Uri will der Regierungsrat die Voraussetzungen für die Wiedereröffnung der Restaurationsbetriebe gemäss den Vorgaben des Bundes prüfen, wie es in der Mitteilung hiess. Seit fünf Tagen sei der R-Wert für den Kanton unter den Faktor 1 gesunken.

Wenn der R-Wert auch in den nächsten Tagen unter 1 bleibe, könnten die Voraussetzungen erfüllt sein, die Gastwirtschaftsbetriebe im Kanton Uri wieder zu eröffnen. Der Regierungsrat werde in den nächsten Tagen entscheiden, ob diese Betriebe ab dem 1. Januar wieder öffnen können.

In Schwyz frühestens ab 8. Januar auf die Piste

Der Regierungsrat des Kantons Schwyz stellt die nötige Betriebserlaubnis für die Skigebiete frühstens ab dem 8. Januar in Aussicht. Der Kanton Schwyz erfülle zurzeit die epidemiologischen Voraussetzungen nicht, um die Betriebsbewilligung zu erteilen, hiess es. Zwar würden die Schutzkonzepte der Skigebiete den Betrieb zulassen, das Contact Tracing funktioniere und es bestünden auch genügend Testkapazitäten.

Allerdings lägen die Fallzahlen und der sogenannte R-Wert, der angibt, wie viele Menschen eine infizierte Person ansteckt, weiterhin über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt. Am stärksten ins Gewicht falle die angespannte Lage in den Spitälern. Geschlossen bleiben alle Skilifte und Sessellifte, die Skipisten und die Schlittelwege. Die Bergbahnen dürfen weiterhin betrieben werden.

Die Luzerner Regierung entscheidet am Dienstag über den Betrieb der Skigebiete.