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Novartis verkauft Teile des US-Generika-Geschäfts

Der Pharmakonzern Novartis trennt sich von Teilen seines Generika-Portfolios in den USA.
Der Pharmakonzern löst mit dem Verkauf bis zu 1 Milliarde US-Dollar. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Der Pharmakonzern löst mit dem Verkauf bis zu 1 Milliarde US-Dollar. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

(sda/awp)

Die Tochter Sandoz veräussert insbesondere ihr US-Dermatologiegeschäft sowie das Portfolio mit Generika-Tabletten an die indische Aurobindo Pharma, wie Novartis am Donnerstag mitteilte.

Der Kaufpreis liegt laut den Angaben bei 0,9 Milliarden US-Dollar in bar, dazu kommt eine mögliche erfolgsabhängige Zahlung von 0,1 Milliarden. Das verkaufte Geschäft erzielte im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatz von 0,6 Milliarden Dollar. Es umfasse rund 300 Produkte sowie Entwicklungsprojekte.

Ein Novartis-Sprecher wollte auf Anfrage von AWP nicht kommentieren, ob weitere Teile des Sandoz-Portfolios in den USA noch zum Verkauf stehen.

750 Mitarbeitende betroffen

Auch die Produktionsstätten in Wilson, North Carolina, sowie in Hicksville und Melville, New York, gehen an Aurobindo. In diesem Zusammenhang wechseln nach Abschluss der Transaktion rund 750 Mitarbeiter sowie die Aussendienstmitarbeiter für das Dermatologie-Geschäft der Marke PharmaDerm zu den Indern.

Die Transaktion werde voraussichtlich im Laufe des Jahres 2019 abgeschlossen, teilte Novartis weiter mit.

Geschäft fokussieren

Sandoz wolle sich auf komplexe Generika, Mehrwertmedikamente und Biosimilars fokussieren, begründete Novartis den Schritt. Er stütze somit die Strategie, in den USA langfristig ein nachhaltiges und profitables Wachstum zu erzielen. «Mit dieser Transaktion fokussieren wir unser Geschäft», wurde Sandoz-Chef Richard Francis zitiert.

Das Sandoz-Portfolio werde auch nach der Transaktion «substanzstark» sein, hiess es weiter. Es umfasse unter anderem Injektionspräparate, Atemwegspräparate und Ophthalmika.

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