Neue «Flirt»-Züge fahren ab 2021 auf dem BLS-Streckennetz

Der Zughersteller Stadler und das Bahnunternehmen BLS haben am Mittwoch in Erlen TG den ersten von 58 neuen BLS-Zügen präsentiert. Im Rahmen des Roll-outs wurden die neuen Züge auf den Namen «Mika» getauft.

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Bernard Guillelmon, CEO der BLS (links), und Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident und CEO ad interim von Stadler, beim Roll-out des Zugs.

Bernard Guillelmon, CEO der BLS (links), und Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident und CEO ad interim von Stadler, beim Roll-out des Zugs.

Keystone/Gian Ehrenzeller
(sda)

Der sogenannte Roll-out sei einer der wichtigsten Meilenstein im Entstehungsprozess eines Schienenfahrzeugs, teilten BLS und Stadler mit. Der Namen «Mika» steht für «moderner, innovativer, kompakter Allroundzug.» Die neuen Züge sind einstöckig und 105 Meter lang.

Sie verfügen laut Mitteilung über niederflurige und grosszügige Einstiegsbereiche mit Stehplatzzonen, grosse Fenster, Ablageflächen, Steckdosen in der 1. und 2. Klasse und «guten Handyempfang.» Die RegioExpress-Züge sind zudem mit einer Verpflegungszone ausgestattet.

Die 58 neuen Zügen werden ab 2021 schrittweise auf dem BLS-Netz eingesetzt. Die ersten verkehren auf der Linie Bern-Neuenburg-La Chaux-de-Fonds. Die Züge ersetzen drei ältere Fahrzeugtypen und vereinheitlichen die BLS-Flotte.

Bei den neuen «Flirt» der BLS kommt das neue ETCS-Zugsicherungssystem Guardia von Stadler zum Einsatz. Erstmals werde damit in der Schweiz diese Neuentwicklung in einer grösseren Serie von Triebzügen installiert, hiess es weiter.