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Nationalratskommission will gegen Streunerkatzen vorgehen

Mit Stichentscheid der Präsidentin hat sich die Bildungskommission des Nationalrats (WBK) für eine elektronische Identifizierungspflicht für Katzen ausgesprochen. Nicht identifizierte Katzen sollen ohne Einverständnis der Besitzer kastriert werden können.
Jede Katze, die nicht elektronisch identifiziert ist, soll ohne Einverständnis der Besitzer kastriert werden können. (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Jede Katze, die nicht elektronisch identifiziert ist, soll ohne Einverständnis der Besitzer kastriert werden können. (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

(sda)

Die WBK hat den Bundesrat mit einer Motion entsprechend beauftragt, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Der Entscheid fiel mit Stichentscheid der Präsidentin Christine Bulliard-Marbach (CVP/FR) bei 9 zu 9 Stimmen.

Der Bundesrat soll die Tierschutzorganisationen bei Sterilisierungskampagnen für verwilderte Hauskatzen unterstützen. Die WBK will so die Problematik der Streunerkatzen entschärfen.

Der Bundesrat will keine Kastrationspflicht für Katzen mit freiem Auslauf einführen. Er hatte eine entsprechende Motion der Zürcher FDP-Nationalrätin Doris Fiala im Februar abgelehnt. Sie bemängelte das Fehlen einer sachgemässen Populationskontrolle.

Ein grosser Teil der Halterinnen und Halter sterilisiere oder kastriere ihre Katzen schon heute, hielt der Bundesrat dagegen. Eine Kastrationspflicht für alle Hauskatzen sei unverhältnismässig. Und in Einzelfällen hätten die kantonalen Vollzugsbehörden die Möglichkeit, die Kastration von Tieren anzuordnen.

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