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Nationalfonds kürt die besten Schweizer Wissenschaftsfotos

Forschende in der Schweiz geben Einblicke in ihre Arbeit: Sie reichten spektakuläre Fotos und Videos beim Wettbewerb des Schweizerischen Nationalfonds ein. 15 Beiträge wurden von der Jury ausgezeichnet.
Das «tägliche Brot» der Forschenden: Fachliteratur lesen und Manuskripte schreiben. Das Siegerfoto der Kategorie «Die Frauen und Männer der Wissenschaft» erinnert daran, dass die Gedankenarbeit im Zentrum der Forschung steht. (Bild: Isabella Stoian (Uni Freiburg))Das «tägliche Brot» der Forschenden: Fachliteratur lesen und Manuskripte schreiben. Das Siegerfoto der Kategorie «Die Frauen und Männer der Wissenschaft» erinnert daran, dass die Gedankenarbeit im Zentrum der Forschung steht. (Bild: Isabella Stoian (Uni Freiburg))
Monopalmitinkristalle bei 40-facher Vergrösserung. Monopalmitin ist Teil gängiger Fette wie Milchfett oder Kakaobutter und stabilisiert Luftblasen, beispielsweise in Mousse au Chocolat. (Eingereicht in der Kategorie «Forschungsobjekt») (Bild: Kim Mishra (ETH Zürich))Monopalmitinkristalle bei 40-facher Vergrösserung. Monopalmitin ist Teil gängiger Fette wie Milchfett oder Kakaobutter und stabilisiert Luftblasen, beispielsweise in Mousse au Chocolat. (Eingereicht in der Kategorie «Forschungsobjekt») (Bild: Kim Mishra (ETH Zürich))
Für ihre Doktorarbeit besuchte Katrin Kaufmann einen Fachmann für islamische Kunstgeschichte in St. Petersburg und fotografierte ihn in seiner Wohnung. Damit gewann sie den ersten Preis in der Kategorie «Orte und Werkzeuge». (Bild: Katrin Kaufmann (Uni Freiburg))Für ihre Doktorarbeit besuchte Katrin Kaufmann einen Fachmann für islamische Kunstgeschichte in St. Petersburg und fotografierte ihn in seiner Wohnung. Damit gewann sie den ersten Preis in der Kategorie «Orte und Werkzeuge». (Bild: Katrin Kaufmann (Uni Freiburg))
Von einem Workshop für Frauen in der Physik und der Nobelpreisträgerin und Laserphysikerin Donna Strickland inspiriert, machte Doktorandin Michela Gazzetto von der Uni Bern dieses Foto, das sie mit «Laserpunk» betitelte. Sie reichte es für die Kategorie «Frauen und Männer der Wissenschaft» ein. (Bild: Michela Gazzetto (Uni Bern))Von einem Workshop für Frauen in der Physik und der Nobelpreisträgerin und Laserphysikerin Donna Strickland inspiriert, machte Doktorandin Michela Gazzetto von der Uni Bern dieses Foto, das sie mit «Laserpunk» betitelte. Sie reichte es für die Kategorie «Frauen und Männer der Wissenschaft» ein. (Bild: Michela Gazzetto (Uni Bern))
Das Bild zeigt die Kopfregion einer Zebrafischlarve, die mit Bakterien (rot) infiziert wurde. In Grün sind die Blutgefässe zu sehen. (Eingereicht in Kategorie «Forschungsobjekt») (Bild: Athmanya Konegadde Eshwar (Uni Zürich))Das Bild zeigt die Kopfregion einer Zebrafischlarve, die mit Bakterien (rot) infiziert wurde. In Grün sind die Blutgefässe zu sehen. (Eingereicht in Kategorie «Forschungsobjekt») (Bild: Athmanya Konegadde Eshwar (Uni Zürich))
Diese Perspektive aufs Gehirn bekommen sonst nur Hirnchirurginnen und -chirurgen zu sehen. Das Siegerbild der Kategorie «Forschungsobjekt» entstand allerdings im Zuge einer anatomischen Studie, nicht während einer OP. (Bild: Kevin Akeret (Universitätsspital Zürich))Diese Perspektive aufs Gehirn bekommen sonst nur Hirnchirurginnen und -chirurgen zu sehen. Das Siegerbild der Kategorie «Forschungsobjekt» entstand allerdings im Zuge einer anatomischen Studie, nicht während einer OP. (Bild: Kevin Akeret (Universitätsspital Zürich))
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Nationalfonds kürt die besten Schweizer Wissenschaftsfotos

(sda)

Ein Blick in die Tiefe des Gehirns, eine hoch konzentrierte Forscherin beim Lesen eines Manuskripts, die Wohnung eines Experten für islamische Kunstgeschichte - die Beiträge des SNF-Wettbewerbs für wissenschaftliche Fotos und Videos zeigen die Vielfalt der Forschung, ihrer Akteure und der Orte und Werkzeuge, die für ihre Arbeit eine Rolle spielen.

In vier Kategorien hat eine internationale Jury aus Fachleuten der Bereiche Kunst, Museen und Wissenschaft die besten Beiträge ausgewählt. Neben je einem Siegerbeitrag erhielten elf weitere Arbeiten eine Würdigung, teilte der Schweizerische Nationalfonds SNF am Dienstag mit. Besonders ist, dass alle vier Gewinnerinnen und Gewinner ihre Aufnahmen im Rahmen ihrer Doktorarbeit erstellt haben. Insgesamt wurden neun Frauen und fünf Männer ausgezeichnet, eine Professorin sogar zweimal.

Im Zentrum des Hirns

Kevin Akeret vom Universitätsspital Zürich zeigt in seiner Aufnahme einen Blick ins Zentrum des Gehirns, wie es sonst nur Neuchirurginnen und -chirurgen zu sehen bekommen. Damit überzeugte er die Jury in der Kategorie «Forschungsobjekt».

In der Kategorie «Die Frauen und Männer der Wissenschaft» gewann Isabella Stoian von der Uni Freiburg mit ihrem Foto eines Gesichts, das so konzentriert auf ein Manuskript am Bildschirm blickt, dass es fast schmerzhaft verzerrt wirkt.

Katrin Kaufmann besuchte für ihr Doktorat einen Fachmann für islamische Kunstgeschichte in St. Petersburg und lichtete ihn in seiner Wohnung ab. Damit überzeugte sie die Jury in der Kategorie «Die Orte und Werkzeuge». Unter den eingereichten Kurzvideos gewann jenes von Ali Amini von der ETH Lausanne, das einen sich faszinierend schlängelnden Gasstrahl in einer Wasserströmung zeigt.

Der SNF-Wettbewerb fand bereits zum dritten Mal statt und bilanziert mittlerweile über 1200 eingereichte Fotos und Videos. Der Wettbewerb vermittle ein gleichermassen facettenreiches wie realistisches Bild der Wissenschaft», kommentierte SNF-Präsident Matthias Egger. «Die Tatsache, dass die vier ersten Preise an Nachwuchsforschende gehen, freut mich besonders.» Hier zeige sich, wie vital der Nachwuchs in der Schweiz sei.

Die fünfzehn ausgezeichneten Arbeiten sollen an den Bieler Fototagen vom 10. Mai bis 2. Juni ausgestellt werden. Die offizielle Preisverleihung findet am 15. Mai in Biel statt.

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