Nach wie vor grosse Preisunterschiede bei Kreditkarten

Die Auswahl an Kreditkarten wird immer grösser. Doch nach wie vor gibt es grosse Preisunterschiede zwischen den Kartenanbietern, wie aus einer am Mittwoch publizierten Studie von Moneyland hervorgeht.

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Nach wie vor gibt es grosse Preisunterschiede bei Kreditkarten.

Nach wie vor gibt es grosse Preisunterschiede bei Kreditkarten.

KEYSTONE/OBS/BONUS.CH S.A.
(sda/awp)

Gerade im Ausland sei die Differenz gross, heisst es in einem Communiqué zur Umfrage. Dabei würden Alternativkarten von Neobanken wie Transferwise, Neon oder Revolut nicht gleich häufig wie klassische Kreditkarten von den Händlern im Ausland akzeptiert.

Betrachtet man den Preis bei klassischen Kreditkarten, so könnte ein typischer Gelegenheitsnutzer innerhalb von zwei Jahren über 500 Franken sparen, wenn er von der teuersten zur günstigsten Karte wechselt. Vielnutzer könnten bei einem Wechsel sogar mehr als 1150 Franken sparen, heisst es.

Swisscard an der Spitze

Für Gelegenheitsnutzer habe die Cashback-American Express von Swisscard am besten abgeschnitten. Auf Platz zwei folgt die Coop Supercard Mastercard/Visa und auf Platz drei die Migros Cumulus-Mastercard.

Auch für Vielnutzer belegt die Cashback-American Express von Swisscard den ersten Platz, gefolgt von der Multiwährungskarte Silber von Swissquote, der TCS Travel Mastercard Gold sowie der Multiwährungskarte Gold von Swissquote.

Karten von Anbietern wie Neon, Revolut und Transferwise seien vor allem für den Einsatz im Ausland gedacht, heisst es weiter. Sie böten meistens günstigere Wechselkurse und geringere Fremdwährungsgebühren, was die Nutzung als alternative Zusatzkarte für Auslandkäufe sinnvoll mache.

In Landeswährung bezahlen

Damit nun in der Ferienzeit keine unangenehmen Überraschungen nach der Heimreise warten, raten die Moneyland-Experten auf keinen Fall im Ausland Bargeld mit einer Schweizer Kreditkarte zu beziehen. Dabei fielen meist hohe Gebühren an. Günstiger sei da der Bargeldbezug mit einer Debitkarte.

Ebenfalls zu vermeiden gelte das Bezahlen in Schweizer Franken. Daher sollte wenn immer möglich im Ferienland in der Landeswährung gezahlt werden. Auch das Begleichen von grösseren Beträgen per Debitkarte sei im Ausland in der Regel günstiger als mit Kreditkarten.