Nach Barbesuchen in Bern: doch weniger Leute in Quarantäne

Die Berner Behörden haben die am Freitagabend vermeldete Zahl der Quarantänefälle nach Barbesuchen nach unten korrigiert. Rund 400 Personen können demnach aufatmen.

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Nach Barbesuchen in Bern müssen noch rund tausend Personen in Quarantäne. Der Kanton hat die Zahl etwas nach unten korrigiert.

Nach Barbesuchen in Bern müssen noch rund tausend Personen in Quarantäne. Der Kanton hat die Zahl etwas nach unten korrigiert.

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
(sda)

Rund tausend Personen galten am Samstagvormittag noch als Quarantänefälle, wie Gundekar Giebel, Sprecher der bernischen Gesundheitsdirektion gegenüber «Blick TV» sagte.

Am Freitagabend hatte der Kanton vermeldet, dass 1394 Personen nach dem Besuch dreier Clubs und Bars in Bern wegen eines Coronafalles in Quarantäne müssen. Am meisten Fälle verzeichnete die Cuba Bar mit 1009 Betroffenen.

Noch am Abend kamen aber Zweifel an diesen Zahlen auf. So sagte der Betreiber der Cuba Bar gegenüber «20 Minuten», dass bei ihm versehentlich die Gästezahlen der ganzen Woche und nicht nur jene der betroffenen Abende mitgerechnet worden seien.

Unterdessen ist klar geworden, dass die App das Auschecken der Gäste nicht richtig registriert hatte. Nachdem die Datensätze teilweise wieder hergestellt werden konnten, mussten effektiv nicht mehr 1009 Gäst der Cuba Bar in Quarantäne, sondern noch 635.

Rechnet man noch die Betroffenen in den anderen beiden Bars dazu, müssen wegen einer positiv getesteten Person insgesamt 1020 statt 1394 Nachtschwärmer in Quarantäne.