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Musik im Kino: Künstlerkollektiv lanciert Projekt Cinepop

Das Mino Collective, eine Gruppe von Menschen aus Kunst, Musik und Aktivismus, hat mit Cinepop ein Projekt lanciert, bei dem Musikvideos in Kinos gezeigt werden.
Die Gründerinnen des Mino Collectives: Multiinstrumentalistin Sarah Palin (rechts) sowie die Sängerinnen Brandy Butler (Mitte) und Ella Ronen (links). (Bild: Raffaella Bachmann)

Die Gründerinnen des Mino Collectives: Multiinstrumentalistin Sarah Palin (rechts) sowie die Sängerinnen Brandy Butler (Mitte) und Ella Ronen (links). (Bild: Raffaella Bachmann)

(sda)

Auf diese Weise sollen Film- und Musikliebhaber zusammengebracht werden, schreibt seine Pressestelle von Irascible Music in einer Medienmitteilung.

Aktuell beschränkt sich Cinepop auf die Zürcher Kinos Kosmos, Riffraff und Houdini: Die Videos von lokalen Künstlerinnen und Künstlern laufen jeweils im Werbeblock vor den Filmen. Wie Irascible-Geschäftsführerin Fabienne Schmuki auf Anfrage von Keystone-SDA sagte, soll es Cinepop längerfristig aber auch in anderen Schweizer Städten und vielleicht sogar international geben.

Derzeit werden Clips von Frank Powers ("Hochwasser»), Linda Vogel ("Prisoner»), Steiner & Madlaina ("Wenn du mir glaubst»), None of them ("Hyenas on the beach»), Odd Beholder ("Coins»), Laskaar ("Traición») und Big Zis ("Hang») gezeigt. Viermal pro Jahr wird die Auswahl angepasst.

Hinter dem Mino Collective stecken die Zürcher Musikerin und Multiinstrumentalistin Sarah Palin sowie die Sängerinnen und Songschreiberinnen Brandy Butler und Ella Ronen. Sie haben das Kollektiv 2018 gegründet.

Zusammen mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Kunst, Musik und Aktivismus widmen sie sich der Gemeinschaftsbildung mit dem Augenmerk auf innovative und kreative Arbeiten, «die einen Wechsel in der Musikindustrie herbeiführen sollen». Das Mino Collective setzt sich für Diversität in der Schweizer Musikszene ein. Der Fokus liegt auf Frauen, LGBTQ+-Gemeinschaft sowie People of Color.

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