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Monat Oktober war warm und bescherte reichlich Niederschläge

Der Monat Oktober hat der ganzen Schweiz reichlich Niederschläge beschert. Im landesweiten Mittel war er zudem auch der fünftwärmste Oktober seit Messbeginn im Jahr 1864.
Der Monat Oktober brachte der Schweiz milde Temperaturen und reichlich Niederschläge. (Archivbidl) (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Der Monat Oktober brachte der Schweiz milde Temperaturen und reichlich Niederschläge. (Archivbidl) (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(sda)

In einzelnen Föhntälern der Alpennordseite wurde gar der mildeste oder zweitmildeste Oktober seit Messbeginn aufgezeichnet, wie MeteoSchweiz am Mittwoch mitteilte. Der Oktober ist damit laut Angaben der Meteorologen inzwischen der fünfte Monat in Folge mit deutlich überdurchschnittlicher Temperatur.

Mit 8,5 Grad Celsius im landesweiten Mittel lag die Oktobertemperatur 2 Grad Celsius über der Norm der Jahre 1981 bis 2010. In den letzten rund 30 Jahren gehören solche oder höhere Monatsmittel inzwischen alle paar Jahre zum Oktober.

Wechselhaftes Wetter

In den ersten zehn Oktobertagen herrschte allerdings auf der Alpennordseite und in den Alpen noch wechselhaftes und kühles Wetter. Während häufiger Störungsdurchgänge aus Nordwesten und Norden fiel oft reichlich Niederschlag. Am 2. Oktober sank die Schneefallgrenze in den Bergen gebietsweise bis auf 1300 Meter.

Die Alpensüdseite registrierte derweil dank häufigem Nordföhn wenige Niederschläge und reichlich Sonnenschein. Vom 11. bis 17. Oktober erlebte die Schweiz pünktlich zum klassischen Altweibersommer eine Schönwetterperiode.

Zeitweise stieg die Tagesmaximum-Temperatur im Norden und im Wallis auf 22 bis 23 Grad Celsius, in der Nordwestschweiz mit föhnähnlichen Effekten sogar auf 25 bis 26 Grad Celsius. Die Rekordwerte für die zweite Oktoberdekade lagen auf der Alpensüdseite bei 27 bis 29 Grad Celsius, letztmals erreicht wurde dieser Wert im Oktober 2011.

Starke Niederschläge im Tessin

Die Schönwetterperiode wurde am 15. Oktober von einer kräftigen Föhnlage mit anschliessendem Kaltfrontdurchgang unterbrochen. Zwischen dem 18. und 24. Oktober gab es im Norden häufig Föhn und im Süden viele Niederschläge.

Im nordwestlichen Tessin fielen vom 18. bis 21. Oktober lokal 200 mm, lokal sogar bis knapp 400 mm Regen. Das viele Wasser liess den Lago Maggiore stark ansteigen. Der Seepegel blieb aber unter der Hochwassergrenze.

Sonniges und mildes Herbstwetter gab es vom 25. bis 27. Oktober. Morgendliche Nebelfelder auf der Alpennordseite lösten sich auf, und die Tagesmaxima erreichten beidseits der Alpen bis 20 Grad Celsius, im Südtessin bis 22 Grad Celsius.

Nach einem sonnendurchfluteten Wochenende bescherte die letzte Oktoberwoche der Schweiz trübes Regenwetter. In den aus Nordwesten zufliessenden, zunehmend kühleren Luftmassen sank die Schneefallgrenze regional bis auf 2500 m. Auf der Alpensüdseite gab es zunächst noch längere sonnige Abschnitte und Höchstwerte bis 20 Grad Celsius, bevor auch hier der Niederschlag einsetzte.

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