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Mathias Reynard und Brigitte Wolf kandidieren im Wallis für Ständerat

Die vereinigte Linke des Kantons Wallis will bei den Wahlen im Herbst mit einer Zweierkandidatur von Mathias Reynard (SP) und Brigitte Wolf (Grüne) die Vorherrschaft der CVP im Ständerat brechen. Ausserdem macht sie sich Hoffnungen auf einen zweiten Nationalratssitz.
Brigitte Wolf von den Grünen und SP-Nationalrat Mathias Reynard wollen im Kanton Wallis mit Unterstützung der Christlichsozialen gemeinsam in den Ständeratswahlkampf ziehen. (Bild: KEYSTONE/ADRIEN PERRITAZ)

Brigitte Wolf von den Grünen und SP-Nationalrat Mathias Reynard wollen im Kanton Wallis mit Unterstützung der Christlichsozialen gemeinsam in den Ständeratswahlkampf ziehen. (Bild: KEYSTONE/ADRIEN PERRITAZ)

(sda)

Die Wahlen in den Kantonen Zürich, Luzern und Basel-Land haben auch der SP und den Grünen im Kanton Wallis Selbstvertrauen gegeben. Ausserdem weckt der Rücktritt von Jean-René Fournier im Stöckli viele Gelüste, zum Beispiel auch bei der Walliser FDP, die mit Philippe Nantermod in die Ständeratswahl zieht.

Ein rotgrünes Ticket sei allerdings die einzige glaubwürdige Alternative zum CVP-Eintopf im Ständerat, sagte Barbara Lanthemann, Präsidentin der Unterwalliser SP, am Dienstag an einer Medienkonferenz. Das Wallis brauche eine neue Vision und eine echte Veränderung.

Es brauche ein Bewusstsein für eine ökosoziale Politik. Deshalb gehen die SP, die Grünen und das christlichsoziale Centre Gauche-PCS eine Listenverbindung ein. Im Ständerat soll eine rotgrüne Zweierliste mit Mathias Reynard und Brigitte Wolf für eine bessere Vertretung der politischen Kräfte sorgen und die Frauenpräsenz stärken.

Zweite soziale Stimme

Auch im Nationalrat brauche das Wallis eine zweite soziale Stimme, sagte Gilbert Truffer, Präsident der SP Oberwallis. Er gehe davon aus, dass der links-grüne Block inklusive Centre Gauche im Wallis zwei Sitze machen werde.

In der Vergangenheit seien die verschiedenen Linksparteien im Wallis bereits sechsmal gemeinsame Listenverbindungen eingegangen, sagte der Präsident der Walliser Grünen, Jean-Pascal Fournier. «Bei den Wahlen 2015 verpassten die SP, die Grünen und die christlichsoziale PCS diesen zweiten Sitz nur knapp um 300 Stimmen.» In der Zwischenzeit habe die Umweltthematik in der Bevölkerung eine neue Bedeutung gewonnen.

Mit dem Vorschlag, Reynard als derzeit einzigen Walliser SP-Nationalrat als Kandidaten für den Ständerat zu nominieren, setzt die SP Wallis nach eigenen Angaben auf einen engagierten Politiker, der über alle Parteigrenzen hinweg «Brücken schlagen, Leute zusammenbringen und überzeugen» kann.

Reynard ist 31 Jahre alt, lebt in Savièse und unterrichtet an der dortigen Orientierungsschule Französisch, Geschichte und Philosophie. Er ist seit 2011 Nationalrat. Im Jahr 2015 wurde er mit dem zweithöchsten Resultat aller Kandidatinnen und Kandidaten im Kanton Wallis wiedergewählt.

Die 51-jährige Brigitte Wolf stammt aus Graubünden, lebt aber seit 25 Jahren im Wallis. Die Grüne ist selbständig erwerbende Biologin und engagiert sich für den Klimaschutz, die Gleichstellung von Frau und Mann, für eine umweltschonende Mobilität und einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen.

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