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Löhne der Top-Manager haben sich stabilisiert

Die Minder-Initiative zeigt offenbar Wirkung. Laut einer Studie der Anlagestiftung Ethos haben sich die Vergütungen über sämtliche Unternehmen, welche den SPI-Börsenindex bilden, stabilisiert. Bei den grössten Unternehmen wurde gar ein leichter Rückgang registriert.
Die Anlagestiftung Ethos hat die Ergebnisse der Generalversammlungen im ersten Halbjahr 2018 untersucht (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Die Anlagestiftung Ethos hat die Ergebnisse der Generalversammlungen im ersten Halbjahr 2018 untersucht (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

(sda/awp)

Die durchschnittlichen Vergütungen seien nahezu konstant geblieben, allerdings mit grossen Schwankungen je nach Unternehmensgrösse, heisst es in der Studie zu den Ergebnissen der Generalversammlungen im ersten Halbjahr 2018 weiter. Die durchschnittliche Vergütung der Unternehmenschefs der SMI-Gesellschaften sank im Jahr 2017 um 7 Prozent auf 6,8 Millionen Franken, während die durchschnittliche Vergütung der CEOs der folgenden 27 Unternehmen (SMIM-Index) um 8 Prozent auf 3,7 Millionen sank.

In den letzten drei Jahren sei nunmehr eine Stabilisierung der Management-Vergütungen zu beobachten gewesen, so Ethos weiter. Dies bestätige tendenziell, dass die den Aktionären gewährten Rechte es ermöglichen würden, die Lohnspirale zu bremsen.

Vergütungsberichte führen oft zu Diskussionen

Seit Inkrafttreten der Verordnung seien verschiedene Abstimmungen über die Vergütungen der Führungsinstanzen die am stärksten umstrittenen Anträge bei den Aktionären gewesen, schreibt die Anlagestiftung. So lag etwa bei den mehr als 3'500 Anträgen die Zustimmungsquote bei 96,6 Prozent. 87,0 Prozent betrug hingegen die durchschnittliche Quote bei Konsultativabstimmung über den Vergütungsbericht. Mehr als 21 Prozent dieser Anträge hätten weniger als 80 Prozent Zustimmung erhalten, schreibt Ethos weiter.

Ethos hat den Angaben zufolge während der Generalversammlungssaison 2018 mehr als 200 institutionelle Schweizer Anleger mit einem Anlagevermögen in Schweizer Aktien von mehr als 40 Milliarden Franken beraten. Dabei seien wie im Vorjahr gut 80 Prozent der Anträge zur Annahme empfohlen worden.

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