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Lieben, spielen und streiten am Zürcher Neumarkt

Die erste Spielzeit der drei neuen Co-Direktorinnen am Theater Neumarkt in Zürich steht unter dem Motto «Love, Play, Fight». Dies gaben Hayat Erdogan, Tine Milz und Julia Reichert bekannt. Eröffnet wird die Saison 2019/2020 am 22. August.
Julia Reichert, Hayat Erdogan und Tine Milz (v.l.n.r.) leiten zusammen die Geschicke am Zürcher Theater Neumarkt ab der Saison 2019/20. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Julia Reichert, Hayat Erdogan und Tine Milz (v.l.n.r.) leiten zusammen die Geschicke am Zürcher Theater Neumarkt ab der Saison 2019/20. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

(sda)

Dann werde das Theater Neumarkt, das ab dann nur noch Neumarkt heisst, verwandelt «in das kleinste Dreispartenhaus der Schweiz und in einen hybriden Ort zwischen Stadttheater und Experimentierbühne mit drei vernetzten Sparten: Playground, Theater und Akademie». Dies teilte das Neumarkt am Dienstag mit.

Die Sparte Playground steht für künstlerische Experimente, theatrale Versuchsanordnungen und spielerische Interventionen. Die Sparte Theater bringt zeitgenössische Stoffe zur Aufführung. Und die Sparte Akademie ist der spielerisch-künstlerischen Wissensvermittlung gewidmet.

Mit dieser programmatischen Struktur rücke das neue Team den Auftrag der institutionellen Selbstbefragung ins Zentrum und erweitere das tradierte Theaterverständnis, um mit der Kunstform und Institution Theater zu experimentieren, heisst es weiter.

Auftakt im Zürcher Hauptbahnhof

Den Auftakt in die neue Saison macht die dreiteilige Eröffnungsproduktion «They Shoot Horses, Don’t They?» in einer freien Bearbeitung des gleichnamigen Romans von Horace McCoy (1935) und des Filmdramas von Sydney Pollack (1969). Der amerikanische Aktivist und Filmemacher Mike Bonanno inszeniert es in drei Formaten an drei verschiedenen Orten in Zürich.

So wird am 22. August ein öffentlicher Tanzmarathon am Theaterspektakel zu sehen sein, von 6. bis 10. September eine performative Eventskulptur in der Wannerhalle des Zürcher HB und ab 18. September die Bühneninszenierung.

Dem Publikum werden unter anderem in der Sparte Theater mehrere Premieren geboten. Nach der Eröffnungsproduktion «They Shoot Horses, Don’t They?» steht «Measure for Pleasure» in der Regie des belgischen Schauspielers Benny Claessens auf dem Spielplan. Mit «Kids of No Nation» entwirft der Zürcher Regisseur Dominik Locher Science-Fiction mit Jüngeren für Jüngere.

Regisseur Felix Rothenhäusler wird gemeinsam mit dem Musiker Pantha du Prince eine Anthropozän-Oper auf die Bühne bringen, Regisseurin und Performerin Antje Schupp wird mit Künstlerinnen aus Beirut nach dem verbindenden Moment einer künstlerischen Bewegung fragen. Der belgische Choreograf Michiel Vandevelde inszeniert die Opernhauskrawalle.

Am Samstag, 21. September, sind Interessierte zu einem ganztägigen Open House am Neumarkt geladen.

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