Kurden demonstrieren gegen die Aufteilung ihres Volks

Rund 150 Kurden und Sympathisanten haben am Samstagnachmittag in Lausanne demonstriert. Sie protestierten gegen die Aufteilung ihres Volks und die Politik der türkischen Regierung.

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Die Kurdinnen und Kurden versammelten sich zunächst vor dem Palais Rumine. Dort wurde am 24. Juli 1923 der Vertrag von Lausanne geschlossen, der zur Aufteilung Kurdistans zwischen der Türkei, Syrien, de Irak und dem Iran führte.

Die Kurdinnen und Kurden versammelten sich zunächst vor dem Palais Rumine. Dort wurde am 24. Juli 1923 der Vertrag von Lausanne geschlossen, der zur Aufteilung Kurdistans zwischen der Türkei, Syrien, de Irak und dem Iran führte.

Keystone-ATS
(sda)

Nach einer ersten Demonstration am Freitag in Genf versammelten sich die Kurdinnen und Kurden am Samstag vor dem Palais Rumine, wo am 24. Juli 1923 der Vertrag von Lausanne geschlossen wurde. Dieser führte zur Aufteilung Kurdistans zwischen der Türkei, Syrien, dem Irak und dem Iran.

Auf der Place de la Riponne wurden die Kurden von linken Aktivisten, Feministinnen sowie Vertreterinnen und Vertretern des Klimastreiks verstärkt. Sie versammelten sich unter den Fahnen der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans PKK und dem Porträt des seit 21 Jahren in der Türkei inhaftierten Kurdenführers Abdullah Öcalan.

Auf Transparenten verurteilten sie den Vertrag von Lausanne. Einige Demonstrierende forderten die Freilassung Öcalans. Die Kundgebung wurde mit Reden im Stadtteil Ouchy am See beendet.