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Kunsthaus Zürich stellt Jahresprogramm 2019 vor

Von Kokoschka bis zur Neuen Fotografie: Im neuen Jahr zeigt das Kunsthaus Zürich einen Mix von monografischen und thematischen Ausstellungen. Am Donnerstag hat das Museum sein Programm vorgestellt und auf das «schwierige» Jahr 2018 verwiesen.
Das Gemälde «Composition» (1951) von Jean-Paul Riopelle ist Teil der Ausstellung «Stunde Null» im Kunsthaus Zürich. Sie läuft vom 7. Juni bis 22. September 2019. (Bild: ProLitteris, Zürich)

Das Gemälde «Composition» (1951) von Jean-Paul Riopelle ist Teil der Ausstellung «Stunde Null» im Kunsthaus Zürich. Sie läuft vom 7. Juni bis 22. September 2019. (Bild: ProLitteris, Zürich)

(sda)

Ein experimentelles Programm und der lange heisse Sommer seien dafür verantwortlich, dass das Jahr 2018 weniger Eintritte brachte als erwartet, sagte Direktor Christoph Becker vor den Medien. Knapp 230'000 Personen besuchten das Kunsthaus - etwa so viele wie 2017.

Das neue Jahr soll, so Becker, einen Aufschwung bringen. Dafür spricht schon mal die Mitte Dezember eröffnete Retrospektive «Oskar Kokoschka», die täglich 860 Besucherinnen und Besucher anlockt. Sie dauert bis 10. März.

Besuch auf dem Mond

Am 5. April eröffnet das Kunsthaus zum 50. Jahrestag der Mondlandung im Zuge der Mission Apollo 11 die Ausstellung «Fly me to the Moon». Sie umfasst 100 Werke zu Themen wie «Mondtopografie», «Mondkrankheiten» oder «Mondlicht- und -schatten».

Ab 10. Mai ist wieder eine monografische Schau geplant: Sie stellt den 1976 geborenen französischen Zeichner Guillaume Bruère vor. Eine zentrale Rolle spielen Porträts nach Vorbildern klassischer Werke. Von van Goghs Selbstbildnis etwa hat Bruère 38 Varianten realisiert.

«Stunde Null» beleuchtet künstlerische Konzepte der Jahre 1933 bis 1955. Die Ausstellung wird am 7. Juni eröffnet und geht der Frage nach, wie Künstlerinnen und Künstler auf die Zäsuren von Faschismus und Zweitem Weltkrieg reagiert haben. Dabei schöpft das Kunsthaus vor allem aus der eigenen Sammlung.

Der unbekannte Matisse

«Henri Matisse - Metamorphosen» (ab 30. August), «Picasso - Gorky - Warhol - Die Sammlung Hubert Looser» (ab 20. September) und «Wilhelm Leibl» rücken erneut berühmte Künstler in den Fokus. Die Ausstellung «Henri Matisse» stellt den Künstler insbesondere auch als eher unbekannten Bildhauer vor, wobei hier die Verwandlung wie in seinem malerischen und zeichnerischen Werk eine zentrale Rolle spielt.

Am 15. November erhält «Die Neue Fotografie» eine Bühne. Die Sammlungsausstellung thematisiert neue künstlerische Wege der Fotografie der 1970er- und 1980er-Jahre.

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