Kriminalitätsstatistik: Weniger Einbrüche - mehr Betrugsstraftaten

2019 wurden in der Schweiz weniger Einbrüche, aber mehr Betrugsstraftaten verübt, wie die Kriminalitätsstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigt. Schwere Gewaltstraftaten machten insgesamt 3,4 Prozent aller Gewaltstraftaten aus.

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Ein Brecheisen liegt auf dem Boden - die Spur eines Einbruchs: 2019 sind in der Schweiz rund 36'400 Einbrüche von der Polizei registriert worden. Das sind 6,3 Prozent weniger als noch im Vorjahr.

Ein Brecheisen liegt auf dem Boden - die Spur eines Einbruchs: 2019 sind in der Schweiz rund 36'400 Einbrüche von der Polizei registriert worden. Das sind 6,3 Prozent weniger als noch im Vorjahr.

KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI
(sda)

Von der Polizei wurden im vergangenen Jahr rund 36'400 Einbrüche registriert, wie der am Montag veröffentlichen Statistik zu entnehmen ist. Das sind 6,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Betrugsstraftaten stiegen hingegen innert Jahresfrist um 8 Prozent auf 17'606 an. Das ist laut BFS der höchste Wert seit der Revision der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS).

Seit 2009 habe sich die Zahl der Betrugsstraftaten mehr als verdoppelt (+125 Prozent). Dieser Anstieg könnte, wie es in der Medienmitteilung heisst, auf die zunehmende Verbreitung der digitalen Kriminalität zurückzuführen sein.

Die schweren Gewaltstraftaten machten im vergangenen Jahr insgesamt 3,4 Prozent (1531 Straftaten) aller Gewaltstraftaten aus. Im 2018 hatte ihr Anteil bei 3,3 Prozent gelegen. Es handelte sich mehrheitlich um schwere Körperverletzungen (637) und Vergewaltigungen (679).

Die Gesamtzahl aller Gewaltstraftaten pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner erhöhte sich von 5,2 Promille im Jahr 2018 auf 5,3 Promille im Jahr 2019.