Kaufmännischer Verband fordert zwischen 1 und 2 Prozent mehr Lohn

Der Kaufmännische Verband (KFMV) fordert für 2019 je nach Branche 1 bis 2 Prozent mehr Lohn. Er verlangt eine Beteiligung der Arbeitnehmer am wirtschaftlichen Aufschwung.

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Kaufmännische Angestellte sollen vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren. Der Kaufmännische Verband der Schweiz fordert für 2019 je nach Branche 1 bis 2 Prozent mehr Lohn. (Bild: Keystone/GAETAN BALLY)

Kaufmännische Angestellte sollen vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren. Der Kaufmännische Verband der Schweiz fordert für 2019 je nach Branche 1 bis 2 Prozent mehr Lohn. (Bild: Keystone/GAETAN BALLY)

(sda)

Die Schweizer Wirtschaft sei weiterhin auf robustem Wachstumskurs, schreibt der KFMV in einer Mitteilung vom Donnerstag. Auch die Auftragsbücher der Unternehmen seien gut gefüllt und die Konsumentenpreise würden wieder steigen. Davon sollen nach Ansicht des Verbands auch die Mitarbeitenden profitieren.

Das Wachstum ist zwar breit abgestützt ist, aber nicht alle Branchen wachsen gleich stark, wie der KFMV schreibt. Deshalb stellt der Verband, der die Interessen von 48'000 Mitgliedern vertritt, je nach Branche auch unterschiedliche Lohnforderungen.

Am höchsten fällt die Forderung mit 2 Prozent für die Chemie- und Pharmabranche aus. Für die Angestellten der Versicherungsbranche verlangt der KFMV 1,75 bis 2 Prozent mehr Lohn.

Mitarbeitende im Bankwesen sollen im nächsten Jahr 1,25 bis 1,5 Prozent höhere Löhne erhalten. Am unteren Ende der Liste befinden sich die Forderungen für den Detailhandel und den Luftverkehr: Arbeitnehmer dieser Berufszweige sollen 2019 noch 1 Prozent beziehungsweise 1,5 Prozent mehr verdienen.