Kanton Zürich verschärft Corona-Schutzmassnahmen vorläufig nicht

Der Zürcher Regierungsrat hat angekündigt, die neuen Massnahmen des Bundesrates zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie konsequent umzusetzen. Darüber hinaus will er vorläufig aber keine weiteren Massnahmen ergreifen.

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Die Zürcher Regierungspräsidentin Silvia Steiner (CVP, rechts) und Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) informierten am Freitag an einer Medienkonferenz über die Lage im Kanton Zürich.

Die Zürcher Regierungspräsidentin Silvia Steiner (CVP, rechts) und Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) informierten am Freitag an einer Medienkonferenz über die Lage im Kanton Zürich.

KEYSTONE/ALEXANDRA WEY
(sda)

Die Lage sei ernst, sagte Regierungspräsidentin Silvia Steiner (CVP) am Freitag vor den Medien. Der Zürcher Regierungsrat begrüsse die neuen Massnahmen des Bundesrates und wolle diese konsequent vollziehen.

Der Regierungsrat wolle aber zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Massnahmen ergreifen. Stattdessen soll abgewartet werden, wie sich die neuen Massnahmen auswirkten, und was der Bundesrat nächste Woche beschliesse.

Das Contact Tracing im Kanton Zürich soll weiter ausgebaut werden. Derzeit seien rund 350 Tracer ausgebildet und in zwei Schichten zu je 70 Personen im Einsatz. Aufgrund der stark steigenden Fallzahlen sei zuletzt auch in der Nacht gearbeitet worden.