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Junger Luchs in Appenzell Innerrhoden erlegt

In Appenzell Innerrhoden ist am Mittwoch ein Luchs erlegt worden. Davor wurde das weibliche Jungtier unter anderem im Dorfkern von Appenzell auf einem Schulhof beobachtet und war bereits stark abgemagert.
In Appenzell Innerrhoden wurde eine junge Lüchsin erlegt, die unter anderem in einem Schulhof und in der Nähe von Kaninchen- und Hühnerställen gesichtet worden war. (Bild: Bau- und Umweltdepartement Appenzell Innerrhoden)

In Appenzell Innerrhoden wurde eine junge Lüchsin erlegt, die unter anderem in einem Schulhof und in der Nähe von Kaninchen- und Hühnerställen gesichtet worden war. (Bild: Bau- und Umweltdepartement Appenzell Innerrhoden)

(sda)

Seit vergangener Woche seien bei der Jagdverwaltung täglich neue Meldungen über einen Jungluchs eingetroffen, teilte das Innerrhoder Bau- und Umweltdepartement am Donnerstag mit.

So sei das weibliche Jungtier in Weissbad, Steinegg und im Dorfkern von Appenzell auf einem Schulhof beobachtet worden. Es war auch mehrmals gefilmt worden, als es in Kaninchen- und Hühnerställe eindringen wollte.

Stark abgemagert

Schliesslich wurde es am Mittwoch stark abgemagert und apathisch in einem Quartier des Bezirks Schlatt-Haslen mitten auf der Dorfstrasse entdeckt und erlegt.

Die Jagdverwaltung vermutet, dass es sich um ein verwaistes Jungtier gehandelt haben könnte. Man habe zuerst zugewartet, ob die fünf bis sieben Monate alte Lüchsin ihre Mutter wiederfinde und ihr Verhalten ändere, erklärte Ueli Nef, Innerrhoder Jagd- und Fischereiverwalter, gegenüber Keystone-SDA.

Normalerweise bleibe ein Jungtier über den ersten Winter noch bei seiner Mutter. Möglich sei auch, dass es krank gewesen sei und von der Mutter verstossen wurde. Bisher seien dies aber alles Spekulationen, so Nef.

Mehr Klarheit soll nun die Untersuchung des Tiers am Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin der Universität Bern bringen.

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