Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Junge Vögel sind meist nur scheinbar verlassen und hilflos

Jungvögel verlassen ihr Nest, noch bevor sie richtig fliegen können. Und werden selbst dann noch von ihren Eltern gefüttert und umsorgt. Die Vogelwarte Sempach rät deshalb, junge Vögel grundsätzlich an ihrem Fundort zu lassen.
Der junge Gimpel ist noch nicht ganz selbständig, wird aber von seinen Eltern auch ausserhalb des Nestes betreut. (Bild: Vogelwarte Sempach)

Der junge Gimpel ist noch nicht ganz selbständig, wird aber von seinen Eltern auch ausserhalb des Nestes betreut. (Bild: Vogelwarte Sempach)

(sda)

Zurzeit herrscht Hochbetrieb bei der Vogelwarte: Täglich würden zahlreiche scheinbar verwaiste Jungvögel in der Vogelpflegestation eingeliefert, teilte diese am Dienstag mit.

Diese gut gemeinte Hilfe sei aber in den meisten Fällen nicht nötig, betont die Vogelwarte. Im Gegenteil: "Oft führt sie dazu, dass gesunde Vögel von ihren Eltern getrennt werden."

Denn ein Jungvogel sei meist nur scheinbar verlassen und hilflos. Auch wenn er das Nest bereits verlassen habe, werde er von seinen Eltern weiterhin umsorgt und gefüttert, heisst es.

Wer also einen jungen Vogel findet, soll ihn grundsätzlich an seinem Fundort lassen. Einschreiten soll man nur, wenn sich ein Vogel in unmittelbarer Gefahr befindet oder wenn er verletzt ist. Dann bringe man ihn am besten in die nächste Pflegestation, rät die Vogelwarte.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.