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Jugendliche stellen an Klimagipfel drei Kernforderungen

Der Jugend-Klimagipfel «Smile For Future» hat zum Ende des fünftägigen Treffens am Freitag in Lausanne eine Abschlusserklärung verabschiedet. Die rund 450 Klimaaktivisten aus aller Welt einigten sich auf drei Kernforderungen.
450 junge Aktivisten aus 38 Ländern nahmen am Klimagipfel in Lausanne teil. Zum Abschluss einigten sie sich auf drei Kernforderungen. (Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

450 junge Aktivisten aus 38 Ländern nahmen am Klimagipfel in Lausanne teil. Zum Abschluss einigten sie sich auf drei Kernforderungen. (Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda)

Die Klimagerechtigkeit und -gleichheit müsse gewährleistet werden, lautet eines der Anliegen. Der globale Temperaturanstieg soll unter 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau gehalten werden. Weiter sollen in der Klimapolitik die besten verfügbaren wissenschaftlichen Arbeiten berücksichtigt werden.

Seit Montag hatten sich die jungen Aktivisten an der Universität Lausanne versammelt. Auf dem Programm standen Konferenzen, Workshops und Plenarsitzungen. Ziel der Veranstaltung war es, einen globalen Zusammenhalt der Klimaaktivisten zu schaffen und deren Protest international zu koordinieren. Auch die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg nahm am Gipfel teil.

Trotz ihrer Unterschiede teilten die Teilnehmerinnen und Teilnehmerinnen des Gipfels aus 38 Ländern und mit 29 Sprachen die gleichen Anliegen, Ziele und Werte, hiess es an der Medienkonferenz. Eine sehr unterschiedliche Gruppe hinter einer gemeinsamen Botschaft zu versammeln, sei das charakteristische Merkmal dieser Bewegung.

Die Klimabewegung sieht sich an einem Scheideweg in der Geschichte. Der Zusammenbruch der Gesellschaft und der Ökosysteme stehe bevor und die Zeit laufe ab.

«Wir haben eine Wahl»

In der siebenseitigen, unverbindlichen Lausanner Erklärung heisst es: «Was in den nächsten Monaten und Jahren geschieht, wird bestimmen, wie die Zukunft der Menschheit aussehen wird. Unser kollektives Aussterben ist ein erschreckend realistisches Ergebnis. Politiker auf der ganzen Welt ignorieren den Notfall. Aber wir haben eine Wahl».

In den nächsten Wochen und Monaten will die Bewegung weitere Menschen mobilisieren. Rund um die Uno-Klimakonferenz im September sollen die Proteste weltweit intensiviert werden.

Zum Abschluss des Gipfels findet am Freitagnachmittag eine Demonstration in Lausanne statt. Thunberg wird sich ebenfalls am Protestzug durch die Stadt beteiligen.

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