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Im Nationalrat steigt der Frauenanteil überdurchschnittlich

Im Nationalrat steigt der Frauenanteil im Vergleich der Jahre überdurchschnittlich. Neu gibt es 85 Nationalrätinnen, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA ergeben hat. Bisher gab es lediglich 63 Nationalrätinnen.
Der Frauenanteil im Nationalrat ist gestiegen. Der Kanton Obwalden schickt mit Monika Rüegger (SVP) zum ersten Mal eine Nationalrätin nach Bern. (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Der Frauenanteil im Nationalrat ist gestiegen. Der Kanton Obwalden schickt mit Monika Rüegger (SVP) zum ersten Mal eine Nationalrätin nach Bern. (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

(sda)

Damit liegt der Frauenanteil im Nationalrat neu bei 42,5 Prozent gegenüber zurzeit 32 Prozent. Das ist in Prozentpunkten ein weit stärkerer Anstieg als im Durchschnitt der letzten Jahre. Der Zahl der Frauen im Parlament stieg seit 2003 mit jeder eidgenössischen Wahl um 3 bis 4 Prozentpunkte.

4652 Männer und Frauen hatten für einen der 200 Nationalratssitze kandidiert. Der Frauenanteil lag bei 40 Prozent. Die Zahlen beziehen sich auf jene 22 Kantone, in denen es ein Anmeldeverfahren für Kandidierende gab.

Im Ständerat haben erst fünf Frauen ihre Sitze auf sicher. Nach den zweiten Wahlgängen im November könnte es bis zu elf Ständerätinnen geben. Bisher sassen in der kleinen Kammer sechs Frauen. Fünf von ihnen haben sich allerdings nicht mehr zur Wahl gestellt.

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