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«Gedächtnispalast» in Emmen erstmals für Publikum geöffnet

Der «Gedächtnispalast» in Emmenbrücke öffnet erstmals für das Publikum seine Tore. Die Zuschauer können dieses Theaterstück bis Ende Juni während jeweils rund drei Stunden individuell besuchen und sich dabei aus dem Gebotenen einen eigenen Reim machen.
Theater auf fünf Etagen: In Emmenbrücke LU öffnet heute der «Gedächtnispalast» seine Tore. (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Theater auf fünf Etagen: In Emmenbrücke LU öffnet heute der «Gedächtnispalast» seine Tore. (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

(sda)

Der «Gedächtnispalast» hat am Freitagabend in einer ehemaligen Kunstgarnfabrik in Emmenbrücke Premiere. Wie ein richtiger Palast, besteht die Inszenierung aus unzähligen Räumen, die sich über 5000 Quadratmeter auf fünf Stockwerken erstrecken.

Die Theaterbesucher können sich in diesen Räumen frei bewegen. In ihnen spielen über 40 Schauspieler in 60 Szenen die imaginären Familiengeschichten von Marga und Hannes. Bis zu 12 Szenen werden gleichzeitig gespielt. Jeder Zuschauer wird nur einen Teil dieser von Martina Clavadetscher geschriebenen Szenen sehen und sich aus den Bruchstücken selbst eine Geschichte zusammenspinnen können.

Beim Besuch der Theaterräume dürften aber auch Erinnerungen des Besuchers an seine eigene Lebensgeschichte geweckt werden. Regisseurin Annette Windlin vergleicht den «Gedächtnispalast» mit einem Hirn, das voller Erinnerungen sei.

Kunstvolle Welt dreier Geschwister

Die Theaterräume sind mit viel Material skurril gestaltet. Auf das Material war Windlin 2015 mit ihren Ausstatterinnen Ruth Mächler und Valentina Maria Mächler in einem Haus in Küssnacht SZ gestossen. Die drei Geschwister, die in dem Haus abgeschottet lebten, hatten tausende Gegenstände gesammelt und mit diesen eine teils kunstvolle Welt geschaffen.

Mit dem «Gedächtnispalast» erfüllt sich Windlin den schon seit längerem gehegten Wunsch, ein Theater zu machen, in dem sich die Zuschauer frei bewegen können. Das Budget für die grosse Produktion, die bis am 29. Juni auf dem Areal der ehemaligen Viscosi-Fabrik zu sehen ist, beläuft sich auf 1,2 Millionen Franken.

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