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Gastrosuisse sieht Licht am Ende des Tunnels

Der Gastgewerbe-Verband Gastrosuisse sieht nach harten Jahren Licht am Ende des Tunnels. Insgesamt belief sich der Ausserhaus-Konsum 2017 auf 23,6 Milliarden Franken. Das bedeutet ein Wachstum von 5,6 Prozent.
Sehen den Tisch wieder ein wenig besser gedeckt: Die Schweizer Wirte haben 2017 etwas mehr umgesetzt. (Symbolbild) (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Sehen den Tisch wieder ein wenig besser gedeckt: Die Schweizer Wirte haben 2017 etwas mehr umgesetzt. (Symbolbild) (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(sda)

Der Gastgewerbe-Verband Gastrosuisse sieht nach harten Jahren Licht am Ende des Tunnels. Insgesamt belief sich der Ausserhaus-Konsum 2017 auf 23,6 Milliarden Franken. Das bedeutet ein Wachstum von 5,6 Prozent.

Es brauche jedoch einen nachhaltigeren Aufschwung, warnte der Verband am Mittwoch an seiner Jahresmedienkonferenz in Bern. Nur so könne die Branche ein dauerhaft wettbewerbsfähiges Niveau erreichen. Der Kampf um internationale Marktanteile habe viel Substanz gekostet.

Das Gesamtbild sei trotz Lichtblicken durchzogen, sagte Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer vor den Medien. Zum Jubeln sei es zu früh. Die Branche sei sich bewusst, dass sie den Wandel akzeptieren müsse. Aber auch die Politik müsse ihren Anteil leisten, etwa in Richtung einer höheren Beschaffungsfreiheit oder bei den Regulierungskosten.

Politische Prioritäten will der Verband 2018 auf seine zusammen mit dem Hotelierverband lancierte Fair-Preis-Initiative legen. Deren Zustandekommen hatte die Bundeskanzlei jüngst bestätigt. Das Volksbegehren fordert, dass Importprodukte nicht mehr mit einem Schweiz-Zuschlag verkauft werden dürfen.

Im Fokus der Branche ist gemäss dem Präsidenten auch die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative. Die für die Zulassung von Ausländern zugrundeliegende nationale Arbeitslosenquote weise Mängel auf. So unterscheide die Bezeichnung dort beim Küchenpersonal nicht zwischen Hilfs- und Fachkräften.

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