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Frost zerstört Teil der Genfer Weinreben

Der Frost der beiden vergangenen Nächte hat nach einer ersten Einschätzung im Kanton Genf Schäden an einem Teil der Weinreben verursacht. Am stärksten betroffen sind die Regionen Dardagny, La Plaine, Avully und Soral mit Schäden von 20 bis 30 Prozent.
Der Frühlingsfrost verschonte den Kanton Genf nicht. Die Schäden sind aber nicht vergleichbar mit der Missernte 2017. (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Der Frühlingsfrost verschonte den Kanton Genf nicht. Die Schäden sind aber nicht vergleichbar mit der Missernte 2017. (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda)

In einzelnen Weinbergen in diesen Gebieten wurden sogar bis zu 80 Prozent der Pflanzen in Mitleidenschaft gezogen, wie das Genfer Landwirtschaftsdepartement am Dienstag auf Anfrage mitteilte. Die Auswirkungen des Frosts sind demnach sehr unregelmässig, so dass es schwierig ist, das genaue Ausmass der Schäden abzuschätzen. Es bestünden noch Unsicherheiten über die Auswirkungen des Frühlingsfrosts auf die Entwicklung der Reben und der Blütenstände.

Die Schäden sind laut dem Amt aber keinesfalls vergleichbar mit der gewaltigen Missernte vor zwei Jahren. Über 827 Hektaren, rund 60 Prozent der Genfer Weinreben, wurden damals zu mehr als 30 Prozent durch den Frost beschädigt.

Immerhin seien die Genfer Winzer heute besser versichert, stellt der Kanton fest. 2017 waren im Kanton Genf nur 80 Hektaren der Weinflächen gegen Frostschäden versichert. 2019 sind es mehr als 430 Hektaren.

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