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Fleischverarbeiter Bell trotz höherem Umsatz mit weniger Gewinn

Der Fleischverarbeiter Bell ist im vergangenen Jahr zwar kräftig gewachsen, hat unter dem Strich aber deutlich weniger verdient.
Bell erzielt trotz höherem Umsatz weniger Gewinn. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BRUN)

Bell erzielt trotz höherem Umsatz weniger Gewinn. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BRUN)

(sda/awp)

Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg um 8,8 Prozent auf 305,4 Millionen Franken, wie das zur Coop-Gruppe gehörende Unternehmen am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab.

Ein schwaches erstes Halbjahr, höhere Abschreibungen sowie Fremdwährungseinflüsse führten allerdings zu einem tieferen Jahresgewinn. Unter dem Strich schrumpfte der Reingewinn um 16 Prozent auf 89,3 Millionen Franken.

Damit hat Bell die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Umsatz etwas übertroffen, beim Gewinn aber verfehlt. Analysten hatten im Schnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem Umsatz von 4,137 Milliarden Franken und einem EBITDA von 310,1 Millionen Franken gerechnet. Beim Reingewinn hatten sie 100,5 Millionen Franken prognostiziert.

Wegen der Zukäufe von Hügli und Sylvain & Co würden die Abschreibungen mit 164,7 Millionen Franken höher ausfallen als im Vorjahr, hiess es. Zudem stand Bell bei den Fremdwährungen im Gegenwind, was auf das Finanzergebnis durchschlug. So tauchte das Jahresergebnis um 16 Prozent. Ohne Fremdwährungseinflüsse wäre es lediglich um 2,8 Prozent gesunken.

Schwaches Halbjahr schlägt durch

Die nach dem schwachen ersten Halbjahr ergriffenen Massnahmen hätten im zweiten Semester 2018 ihre Wirkung gezeigt, schrieb Bell. «Sie konnten den Ergebnisrückstand aus dem ersten Halbjahr zwar stoppen, jedoch aufgrund eines insgesamt unbefriedigenden Weihnachtsgeschäfts bis zum Jahresende nicht vollständig kompensieren.»

Die Aktionäre sollen eine Dividende von 5,50 Franken je Aktie erhalten. Durch die höhere Anzahl an Aktien aus der Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Akquisition von Hügli erhöht sich der Ausschüttungsbetrag im Vergleich zum Vorjahr um rund 2,5 Millionen Franken.

Die Integration von Hügli und Sylvain & Co. werde im laufenden Jahr abgeschlossen, hiess es weiter. Die Synergien aus dem Kauf von Hügli sollen 2019 und darüber hinaus einen substanziellen Beitrag am Ergebnis des Segmentes Convenience leisten. Darüber hinaus würden die im vergangenen Jahr eingeleiteten Massnahmen zur Ergebnisverbesserung 2019 ganzjährig ihre Wirkung entfalten, schrieb Bell. Gleichzeitig baue die Gruppe das Wachstum mit dem neuen Convenience-Betrieb im österreichischen Marchtrenk aus.

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