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Eine der grössten Schafwanderungen der Schweiz hin zu neuen Weiden

In Graubünden hat sich am frühen Dienstagmorgen eine der grössten traditionellen Schafwanderungen der Schweiz abgespielt. 1500 Tiere wechselten hoch über dem Rheintal die Weiden vom Guschasattel unter dem 2560 Meter hohen Falknis hindurch ins Fläschertal.
Die Schafherde auf dem Weg zu den Weiden im Fläschertal. (Bild: KEYSTONE/AP Keystone/GIAN EHRENZELLER)Die Schafherde auf dem Weg zu den Weiden im Fläschertal. (Bild: KEYSTONE/AP Keystone/GIAN EHRENZELLER)
1500 Schafe wandern von einer Weide zur anderen, am Dienstag, 6. August 2019, beim «Schafuebergang» unter dem Gipfel des Falknis (2562 Meter) zwischen dem Guschasattel und Flaescher Fuerggli, in Flaesch. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)1500 Schafe wandern von einer Weide zur anderen, am Dienstag, 6. August 2019, beim «Schafuebergang» unter dem Gipfel des Falknis (2562 Meter) zwischen dem Guschasattel und Flaescher Fuerggli, in Flaesch. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)
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Eine der grössten Schafwanderungen der Schweiz hin zu neuen Weiden

(sda)

Im Fläschertal weiden die Tiere, bis sie im Oktober von der Alp geholt werden. Die eindrückliche Schafwanderung, die zum Teil auf einem schmalen Pfand entlang der steilen Bergflanke führt, hat eine lange Tradition. Seit Jahrzehnten werde sie durchgeführt, sagte Hansruedi Möhr, Schafverantwortlicher von Maienfeld, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die grosse Herde setzte sich am Dienstagmorgen um 05.30 Uhr in Bewegung. Um 07.00 Uhr seien die ersten Tiere im Fläschertal gewesen, sagte Möhr. Die Schafe legten eine Strecke von etwa zehn Kilometern zurück. Die älteren Tiere sind zwar nicht mehr so schnell, dafür kennen sie den Weg und gehen ihn alleine.

Ein Schaf abgestürzt

Dieses Jahr überlebte ein Schaf die Wanderung nicht und stürzte ab, im Gegensatz zu den letzten Jahren, als es gemäss Möhr keine Verluste gab. Der Schäfer kennt sein Metier und legte den Weg dieses Jahr bereits zum 17. Mal zurück. Ihm assistierten acht Gehilfen.

Die Schafe, die dem Maienfelder Schäfer, anvertraut werden, stammen grösstenteils aus Nordgraubünden. Zudem sind Tiere dabei aus den umliegenden Regionen des St. Galler Oberlandes.

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