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Dufry's Wachstum gerät im dritten Quartal ins Stocken

Der Reise-Detailhändler Dufry ist in den ersten neun Monaten 2018 gewachsen und hat die Margen weiter verbessert. Währungsbedingte Schwächen in Argentinien und Brasilien sowie strukturellen Schwierigkeiten in Spanien haben den Konzern aber im dritten Quartal gebremst.
Der Zollfreihändler Dufry ist zwar in den ersten neun Monaten weiter gewachsen - doch der Gegenwind nimmt zu. (Bild: KEYSTONE/PATRICK STRAUB)

Der Zollfreihändler Dufry ist zwar in den ersten neun Monaten weiter gewachsen - doch der Gegenwind nimmt zu. (Bild: KEYSTONE/PATRICK STRAUB)

(sda/awp)

Mit Blick nach vorne rechnet Dufry mit einem anhaltend anspruchsvollen Umfeld.

Umsatz und Betriebsgewinn steigen

Die Verkäufe stiegen in den ersten neun Monaten um 4,6 Prozent auf 6,56 Milliarden Franken, entsprechend einem organischen Wachstum von 3,1 Prozent, teilte Dufry am Montag mit. Im dritten Quartal musste Dufry allerdings einen organischen Rückgang um 0,7 Prozent hinnehmen, nach einem Plus von 5,5 Prozent zum Halbjahr.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA stieg in den ersten neun Monaten um 8,5 Prozent auf 807 Millionen, bei einer um 40 Basispunkte höheren Marge von 12,3 Prozent. Das Programm zur Steigerung der Effizienz habe dabei schneller als ursprünglich geplant implementiert werden können, so die Meldung. Unter dem Strich resultierte ein im Vorjahresvergleich wenig veränderter Reingewinn von 87,5 Millionen Franken nach 84,7 Millionen in der Vorjahresperiode.

Mit den Zahlen hat Dufry die Erwartungen bei Umsatz und Betriebsgewinn leicht übertroffen. Beim organischen Wachstum blieb das Unternehmen aber hinter den Prognosen zurück.

Brasilien und Argentinien belasten

Bei den Regionen litt im dritten Quartal insbesondere Lateinamerika unter den Währungsschwächen der Hauptmärkte Brasilien und Argentinien. Die Abwertung der Währungen gegenüber dem US-Dollar habe die Kaufkraft der lokalen Passagiere stark belastet, schreibt Dufry dazu. Insgesamt ging der Umsatz der Region im dritten Quartal organisch um 11 Prozent zurück.

Ebenfalls rückläufig zeigte sich die organische Entwicklung im dritten Jahresviertel in der Region Südeuropa und Afrika. Den Rückgang von 5,1 Prozent in der Region führt Dufry insbesondere auf die schwache Entwicklung in Spanien zurück. Während der Hochsaison hätten sich die Touristenströme zwar in andere Regionen wie Türkei und Griechenland verlagert, was aber den Rückgang in Spanien nicht vollständig kompensiert habe.

Weiterhin positive Zuwachsraten verzeichneten dagegen im dritten Quartal die Regionen Osteuropa, Mittlerer Osten, Asien und Australien (+4,4%) sowie Nordamerika (+7,5%). Unter Ausklammerung des Konzessionsverlustes am Flughafen Genf erhöhte sich auch das organische Wachstum in Zentraleuropa und UK organisch um 3,6 Prozent.

Ausblick konkretisiert

Für das Gesamtjahr rechnet Dufry mit einem organischen Wachstum zwischen 2 und 3 Prozent. Die Schwäche einiger Märkte werde wohl auch in den kommenden Quartalen anhalten, schreibt Dufry dazu. Allerdings zeichne sich im vierten Quartal eine Stabilisierung ab. Die EBITDA-Marge soll im Gesamtjahr zwischen 12 und 12,3 Prozent zu liegen kommen. Damit gibt sich das Unternehmen vorsichtiger als noch zum Halbjahr.

Mit Blick auf den Schuldenabbau sieht sich Dufry auf Kurs. So ging die Nettoverschuldung seit Ende 2017 um 599 Millionen auf 3,09 Milliarden Franken zurück, unter anderem dank dem Börsengang der US-Tochter Hudson.

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