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Drei Tiger-Babys im Walter Zoo

Der Walter Zoo in Gossau SG freut sich über Tiger-Nachwuchs. Tiger-Dame Julinka hat am Dienstag drei Babys geboren. Die Sibirischen Tiger sind Teil des europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP).
In der Nacht auf Dienstag gebar Tiger-Dame Julinka in einer Höhle der Aussenanlage des Walter Zoos drei Babys. (Bild: Walter Zoo)

In der Nacht auf Dienstag gebar Tiger-Dame Julinka in einer Höhle der Aussenanlage des Walter Zoos drei Babys. (Bild: Walter Zoo)

(sda)

Der Walter Zoo in Gossau SG freut sich über Tiger-Nachwuchs. Tiger-Dame Julinka hat am Dienstag drei Babys geboren. Die Sibirischen Tiger sind Teil des europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP).

Der Nachwuchs sei zwar lange erwartet worden, die Geburt sei aber eine grosse Überraschung, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Der Verdacht, dass Tiger-Dame Julinka trächtig sein könnte, sei Zoodirektorin und Tierärztin Karin Federer und ihrem Team zwar schon vor einem Monat gekommen. Eine Kotprobe, die in Berlin untersucht wurde, habe allerdings keine hormonellen Veränderungen ergeben.

Erst als die Tigerin in den vergangenen Tagen immer weniger frass und am Montag damit begann, die verschiedenen Höhlen in der Anlage abzugehen und einen Strohhaufen zu bauen, sei die Sache klar geworden. Über Nacht auf Dienstag gebar Julinka drei Tiger-Babys. Es ist der erste Nachwuchs der Sibirischen Tiger-Dame. Vater Viktor wurde vorerst von der Mutter und den Jungen getrennt. Erst wenn Julinka nach ihm rufe, werde das Tiger-Männchen zu seiner Familie gelassen.

Ob alle Jungtiere überleben werden, sei ungewiss, heisst es in der Mitteilung weiter. In den ersten Wochen nach der Geburt betrete das Zooteam die Höhle nicht, sondern beobachtet die junge Familie von weitem. Weil sich die Tigerin statt für die separate Wurfbox für eine gut einsehbare Höhle in der Aussenanlage entschieden habe, könnten mit ein wenig Glück auch die Besucher die Tiger-Babys sehen.

Der langersehnte Nachwuchs sorge auch beim europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Begeisterung. Bei stark bedrohten Tierarten wie dem Sibirischen Tiger, der nur zwischen 450 bis 500 Individuen in freier Natur zählt, kontrolliert das Zuchtbuch die Fortpflanzung mit dem Ziel der späteren Auswilderung. Julinkas und Viktors Mission sei vorerst geglückt.

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