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Dormakaba mit leichtem Umsatzrückgang und besserer Profitabilität

Dormakaba hat im vergangenen Geschäftsjahr einen etwas tieferen Umsatz ausgewiesen. Betriebs- und Reingewinn konnten hingegen zulegen. Die Dividende fällt etwas höher aus und der Ausblick ist trotz der bestehenden Unsicherheiten positiv.
Dormakaba-Chef Riet Cadonau kann sich über mehr Gewinn im Geschäftsjahr 2018/19 freuen. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Dormakaba-Chef Riet Cadonau kann sich über mehr Gewinn im Geschäftsjahr 2018/19 freuen. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

(sda/awp)

Konkret erzielte das Schliesstechnik-Unternehmen im per 30. Juni beendeten Geschäftsjahr 2018/19 einen um 0,8 Prozent tieferen Umsatz von 2,82 Milliarden Franken. Der Verkauf von Unternehmenseinheiten und negative Währungseffekte hatten hier einen Einfluss, wie es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag hiess. Das Wachstum aus eigener Kraft betrug 1,3 Prozent und war damit etwas geringer als vom Unternehmen angepeilt.

Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg indes um 3,9 Prozent auf 448 Millionen Franken. Der Reingewinn wuchs um 5,8 Prozent auf 252,5 Millionen Franken.

Die Aktionäre können sich über eine höhere Dividende freuen: Die Auszahlung wird um einen auf 16 Franken je Anteilsschein angehoben.

Auf allen Ebenen leicht unter Erwartungen

Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Schätzungen der Analysten auf allen Ebenen leicht verfehlt. Die Experten hatten im Durchschnitt laut der Nachrichtenagentur AWP mit einem Umsatz von 2,85 Milliarden Franken, einem EBITDA von 457,8 Millionen und einem Reingewinn von 266,8 Millionen gerechnet.

Dormakaba spricht von einer gebremsten Wachstumsdynamik im zweiten Geschäftshalbjahr. «Unser Hauptaugenmerk galt der Verbesserung der Profitabilität. Gleichzeitig haben wir erheblich in Projekte zur Digitalisierung und in Produktentwicklung investiert», erklärte Verwaltungsratspräsident und Konzernchef Riet Cadonau in der Mitteilung.

Bei den Segmenten verbuchte einzig die Schliesstechnik Amerika (Access Solutions AMER) einen Umsatzrückgang (organisch -1,8 Prozent), konnte aber die Profitabilität steigern. In der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde ein Wachstum von 2,8 Prozent erzielt, in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) von 1,9 Prozent. Am stärksten war das Wachstum in Asien-Pazifik mit 3,7 Prozent. Mit Schlüsseldiensten und Trennwänden (Key & Wall Solutions) setzte Dormakaba 2,2 Prozent mehr um.

Für das laufende neue Geschäftsjahr ist das Management vorsichtig optimistisch. Trotz des volatilen makroökonomischen und geopolitischen Umfelds werde eine EBITDA-Marge und ein organisches Umsatzwachstum über dem Vorjahresniveau angestrebt, wie es weiter hiess. Die Mittelfristziele würden unverändert bestehen bleiben.

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