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Die Schauspielerin Monica Gubser stirbt im Alter von 88 Jahren

Die Schauspielerin Monica Gubser ist tot. Die Solothurnerin, bekannt aus Filmen wie «Die Herbstzeitlosen» oder «Die letzte Pointe», ist am Mittwoch im Alter von 88 Jahren gestorben, wie Gubsers Sohn Camille Derron am Donnerstag auf Anfrage von Keystone-SDA bestätigte.
Erst mit weit über 70 Jahren wechselte sie vom Theater- ins Filmgeschäft: Schauspielerin Monica Gubser. Nun ist die Schweizerin im Alter von 88 Jahren verstorben. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Erst mit weit über 70 Jahren wechselte sie vom Theater- ins Filmgeschäft: Schauspielerin Monica Gubser. Nun ist die Schweizerin im Alter von 88 Jahren verstorben. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

(sda)

Zuerst hatte «blick.ch» über den Tod der Schauspielerin berichtet, deren Gesundheitszustand sich nach einer Infektion vergangene Woche verschlechtert hatte.

Vor einem knappen Jahr feierte Gubser noch einen der Höhepunkte ihrer langjährigen Film- und Theaterkarriere: Sie war für ihre Darstellung in Rolf Lyssys Spielfilm «Die letzte Pointe» für einen Schweizer Filmpreis nominiert. Die Auszeichnung ging allerdings an ihre um Generationen jüngere Kollegin Luna Wedler ("Blue My Mind»).

In der Tragikomödie «Die letzte Pointe» spielte Gubser eine alte Dame, die Sterbehilfe in Anspruch nehmen will, weil sie sich vor einer Demenzerkrankung fürchtet. Der Film war das vorerst letzte Werk von Regisseur Lyssy ("Die Schweizermacher»).

Sie fand erst spät zum Film

Der Weg von Monica Gubser war nicht unbedingt vorgezeichnet: Nach ihrer Ausbildung an der Schauspielschule in Zürich stand sie nur kurze Zeit auf der Theaterbühne, bevor sie sich ihren drei Kindern und dem familiären Gastbetrieb widmete.

Erst in den 1980er Jahren zog es die Solothurnerin zurück auf die Bühne, etwa ans Schauspielhaus in Zürich, ans Theater Biel-Solothurn oder an das Theater Basel.

Doch der grosse Coup sollte erst 2006 folgen: Nach ihrem Engagement in der TV-Serie «Lüthi & Blanc» erhielt Gubser in «Die Herbstzeitlosen» ihre erste Kinofilmrolle. Die Komödie von Bettina Oberli über vier Frauen, die in einem Dorf mit ihrem Dessous-Geschäft für Furore sorgen, sollte zu einem der erfolgreichsten Schweizer Filme überhaupt werden.

Für Gubser zog das Engagement weitere Rollen nach sich: Sie spielte etwa in «Liebe und Zufall» von Fredi M. Murer (2014), «Heidi» (2015), «Der grosse Sommer» (2016) von Stefan Jäger oder eben in «Die letzte Pointe». 2017 wurde Gubser gemeinsam mit Schauspielkollegin Heidi Maria Glössner, mit der sie verschiedentlich gemeinsam auf der Theaterbühne oder vor der Kamera stand, mit dem Lebenswerk-Preis der Armin-Ziegler-Stiftung ausgezeichnet.

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