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«Die Leichtigkeit des Zufalls» im Bündner Kunstmuseum

«Die Leichtigkeit des Zufalls», heisst die neue Ausstellung im Bündner Kunstmuseum in Chur. Sie zeigt Arbeiten der beiden Schweizer Künstler Hugo Weber und Alberto Giacometti aus besonderer Perspektive.
Der Künstler Hugo Weber mit seinem Portrait von Abraham Lincoln aus dem Jahre 1963. (Bild: Bündner Kunstmuseum)

Der Künstler Hugo Weber mit seinem Portrait von Abraham Lincoln aus dem Jahre 1963. (Bild: Bündner Kunstmuseum)

(sda)

Dass der in Basel geborene Hugo Weber (1918-1971) in den Dokumenten zur Ausstellung vor Alberto Giacometti (1901-1966) genannt wird, hat seinen tieferen Grund. Denn die Schau im neuen Erweiterungsbau des Museums spiegelt den Blick aus der Perspektive von Hugo Weber auf das Schaffen von Alberto Giacometti. Insgesamt 50 Werke beider Künstler sind zu sehen: Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Fotos.

Mehrere Fotografien sind zum ersten Mal überhaupt ausgestellt. Es handelt sich um Aufnahmen, die Hugo Weber im Atelier von Alberto Giacometti gemacht hat. Sie offenbaren einen eigenen Blick und dokumentieren, wie Weber die Begegnung mit Giacometti für sich fruchtbar machen konnte.

Weber, in Basel geboren und später in die USA ausgewandert, besuchte Giacometti bereits 1939 in dessen Atelier in Paris. In den 25 Jahren danach brach der Kontakt zwischen den beiden nie ab.

Weber reiste zwischen 1942 und 1945 mehrmals nach Genf, um Giacometti zu treffen, der dort immer kleiner werdende Gipsskulpturen herstellte. Nach Kriegsende, im Herbst 1945, besuchte Weber Giacometti wieder im Pariser Atelier.

Zur Ausstellung ist eine Publikation erschienen, herausgegeben von Stephan Kunz, Co-Direktor des Bündner Kunstmuseums, und Gabriele Lutz. Die Schau dauert bis Anfang Januar nächsten Jahres. Wie Kunz am Donnerstag an der Medienorientierung erklärte, sind beide Künstler stark vertreten mit Werken aus der hauseigenen Museumssammlung.

Raumgreifend

Zeitlich parallel zur Weber-Giacometti-Ausstellung ist ebenfalls im Erweiterungsbau des Kunstmuseums eine neue, imposante Arbeit der Schweizer Künstlerin Sara Masüger zu sehen. «Teilkörper» lautet der Name der eindrücklichen Installation, die fast den ganzen Raum füllt und dazu einlädt, aus verschiedenen Perspektiven entdeckt und erfahren zu werden.

Sara Masüger zählt laut Angaben des Kunstmuseums zu den vielversprechenden jungen Schweizer Künstlerinnen. Sie hat Bündner Wurzeln, ist in Zug aufgewachsen und lebt in Zürich.

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