Detailhandel fürchtet negative Konsequenzen durch Maskenpflicht

Der Detailhandel befürchtet negative Konsequenzen durch eine allgemeine Maskenpflicht in der Schweiz. Die Swiss Retail Federation erwartet weiter sinkende Frequenzzahlen, weil die Kunden kürzer im Laden verweilten und noch vermehrt auf Online-Shops auswichen.

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Der Schweizer Detailhandel befürchtet durch eine allgemeine Maskenpflicht negative Konsequenzen.

Der Schweizer Detailhandel befürchtet durch eine allgemeine Maskenpflicht negative Konsequenzen.

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
(sda)

Vor allem sei die Sorge gross, dass die Kaufkraft in ausländische Online-Shops abfliesse, heisst es in einer Mitteilung der Swiss Retail Federation. Im Non Food Bereich aber rechnet Swiss Retail mit Umsatz- und Frequenzeinbussen von 10 bis 30 Prozent. In den Nachbarländern habe es sogar Einbussen von bis zu 50 Prozent gegeben. Im Food und Near-Food Bereich rechnet der Detailhandel dagegen mit einem geringeren Effekt.

Die Swiss Retail Federation fordert die Kantone eindringlich auf, kritisch zu prüfen, ob die Einführung einer allgemeinen Maskenpflicht das richtige Instrument sei, um die Fallzahlen zu senken. Swiss Retail Federation ist der Verband der mittelständischen Detailhandelsunternehmen in der Schweiz. Die Organisation repräsentiert rund 46'000 Arbeitsplätze und einen Jahresumsatz von 19 Milliarden Franken.