Kantonale Wahlen BS
Departementsverteilung des Basler Regierungsrats ohne Überraschung

Die neugewählte Basler Regierung hat die Ressorts aufgeteilt: Stephanie Eymann (LDP) übernimmt das Justiz- und Sicherheitsdepartement, Esther Keller (GLP) das Bau und Verkehrsdepartement und Kaspar Sutter (SP) das Wirtschafts-, Sozial- und Umweltdepartement.

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Die neue Basler Regierung mit der Staatsschreiberin Barbara Schüpbach-Guggenbühl (ganz links): Kaspar Sutter, Tanja Soland, Lukas Engelberger, Beat Jans, Conradin Cramer, Stephanie Eymann, Esther Keller.

Die neue Basler Regierung mit der Staatsschreiberin Barbara Schüpbach-Guggenbühl (ganz links): Kaspar Sutter, Tanja Soland, Lukas Engelberger, Beat Jans, Conradin Cramer, Stephanie Eymann, Esther Keller.

bs.ch
(sda)

Mit der Wahl zum Regierungspräsidenten am Sonntag stand das Präsidialdepartement für Beat Jans (SP) als viertes Neumitglied in der Exekutive bereits vorher fest. Die Regierung mit den vier Neuen wird am 9. Februar erstmals in dieser Zusammensetzung ordentlich tagen.

Die bisherigen drei Regierungsratsmitglieder haben an ihren Ämtern festgehalten, wie aus der Regierungsmitteilung vom Dienstag hervorgeht: Tanja Soland (SP) bleibt Finanzdirektorin, Lukas Engelberger (CVP) Gesundheitsdirektor und Conradin Cramer (LDP) Erziehungsdirektor. Engelberger wird als Vizepräsident der Basler Regierung amtieren.

Die Verteilung der Departemente verlief somit ohne grosse Überraschung. Eymann wurde als gegenwärtige Leiterin der Baselbieter Verkehrspolizei im Vorfeld bereits als geeignete Nachfolgerin des am Sonntag nicht mehr wiedergewählten Justiz- und Sicherheitsdirektors Baschi Dürr (FDP) gehandelt.

Kein Geheimnis war, dass die SP das Wirtschafts- und Sozialressort ihres zurücktretenden Regierungsrats Christoph Brutschin in ihren Reihen behalten will. Mit dem SP-Mann Sutter übernimmt ein Ökonom diese Aufgabe. Damit blieb für die neue GLP-Regierungsrätin Keller die Nachfolge des ebenfalls abtretenden Hans-Peter Wessels (SP), Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartements.

Über eine mögliche Erweiterung des Aufgabespektrums des Präsidialdepartements wurde offenbar noch nicht diskutiert. In der Sitzung sei es nur um die Departementsverteilung gegangen, sagte Regierungssprecher Marco Greiner auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Der neugewählte Regierungspräsident Jans hatte im Wahlkampf seinen Willen kundgetan, das Umweltamt vom Wirtschafts- und Sozialdepartement in sein Präsidialdepartement zu überführen.