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Demonstrationen zum Auftakt der internationalen Aktionswoche

Mit Demonstrationen unter anderem in Basel, St. Gallen und Lausanne haben gegen 2000 Schweizer Klimaaktivisten am Freitag die internationale Aktionswoche «Week for future» eingeläutet. Den Abschluss wird am Samstag, 28. September die zentrale Demo in Bern machen.
Mehrere hundert Menschen haben sich am Freitag in Basel auf dem Barfüsserplatz für eine Klima-Demo versammelt. (Bild: Martin Heutschi, Keystone-SDA)Mehrere hundert Menschen haben sich am Freitag in Basel auf dem Barfüsserplatz für eine Klima-Demo versammelt. (Bild: Martin Heutschi, Keystone-SDA)
In Lausanne blockierten etwa 200 Aktivisten der Bewegung Extinction Rebellion am Freitagmittag die Bessières-Brücke in der Nähe der Kathedrale. (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)In Lausanne blockierten etwa 200 Aktivisten der Bewegung Extinction Rebellion am Freitagmittag die Bessières-Brücke in der Nähe der Kathedrale. (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)
Klima-Alarm in St. Gallen - demonstrierende Schülerinnen und Schüler in weissen Schutzanzügen ziehen durch die Innenstadt. (Bild: Michael Nyffenegger/Keystone-SDA)Klima-Alarm in St. Gallen - demonstrierende Schülerinnen und Schüler in weissen Schutzanzügen ziehen durch die Innenstadt. (Bild: Michael Nyffenegger/Keystone-SDA)
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Demonstrationen zum Auftakt der internationalen Aktionswoche

(sda)

Weit über tausend Menschen mobilisierte die internationale Aktionswoche am Freitag in Basel. Nach der Besammlung auf dem Barfüsserplatz zogen die friedlich Demonstrierenden durch die Innenstadt zum Theodorskirchplatz am Kleinbasler Ende des Wettsteinplatzes. Der Klimastreikbewegung der Schülerinnen und Schüler schlossen sich viele ältere Männer und Frauen, aber auch junge Eltern mit Kindern an.

«Die Krise betrifft uns alle, uns Menschen», sagte eine Rednerin. Es gehe nicht um die Frage, ob man links oder rechts sei. Sie rief die Kundgebungsteilnehmer auf, Druck auf die Politik zu machen und mit den Leuten zu reden.

Weit radikaler war da eine andere junge Frau: «Revolution statt Reform» rief sie ins Megafon und plädierte für einen Systemwechsel. «Wir müssen dem Kapitalismus an den Kragen». Einen grünen Kapitalismus werde es nie geben. Deshalb müsse neben dem Umweltschutz auch das gesamte Gesellschaftssystem antikapitalistisch sein.

Kritik an untätigen Politikern

Mit Alarmsirene, weissen Schutzanzügen und Transparenten für Klimaschutz zogen am Freitag rund 500 Schülerinnen und Schüler in St. Gallen lautstark vom Multertor zum Hauptbahnhof. In Ansprachen kritisierten sie untätige Politiker, aber auch die Finanzindustrie und Grosskonzerne mit ihren rücksichtslosen Geschäftspraktiken.

Auch hier solidarisierten sich zahlreiche Erwachsene und ältere Personen mit den jungen Klimastreikenden und schlossen sich der friedlichen Demonstration an.

In Lausanne blockierten etwa 200 Aktivisten der Bewegung «Extinction Rebellion» am Freitagmittag die Bessières-Brücke in der Nähe der Kathedrale. Die Polizei versuchte, die Demonstranten zu vertreiben. Gegen 15.30 Uhr befand sich rund die Hälfte von ihnen weiter auf der Brücke.

Die Aktivisten forderten den Bundesrat auf, der Bevölkerung die Wahrheit über das wahre Ausmass des Klimawandels zu sagen. Das Klima erwärme sich laut Wissenschaftlern nämlich viel schneller als erwartet. Bis zum Jahrhundertende werde es bis zu sieben Grad wärmer, wenn man jetzt nicht handle.

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