Curafutura: Kostenübernahme bei Coronavirus ist garantiert

Curafutura, einer der Dachverbände der Krankenversicherungen, beruhigt die Versicherten. Die Kostenübernahme bei Erkrankungen mit dem Coronavirus sei garantiert, sagte Pius Zängerle, Direktor von Curafutura, in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung «Liberté».

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Der Krankenkassenverband Curafutura kann die Versicherten mit Blick auf die Kostenübernahme bei Coronavirus-Behandlungen beruhigen.

Der Krankenkassenverband Curafutura kann die Versicherten mit Blick auf die Kostenübernahme bei Coronavirus-Behandlungen beruhigen.

KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE
(sda)

«Und das wird auch so bleiben, unabhängig davon, wie sich die Epidemie entwickelt. Die Reserven sind genau für solche Situationen da», fügt er hinzu. Curafutura ist der Dachverband der Versicherungen CSS, Helsana, Sanitas und KPT.

Im Zusammenhang mit den Screening-Tests erinnerte Zängerle daran, dass die Grundversicherung die von einem Arzt verschriebenen Tests erstattet, das heisst für Personen mit schweren Symptomen und Menschen mit einem Risiko von Komplikationen.

Der Test kostet unter Berücksichtigung der begleitenden Verfahren derzeit rund 300 Franken. Es sei jedoch mit tieferen Kosten aufgrund der steigenden Mengen zu rechnen.

Mit Bezug auf das Medikament Hydroxychloroquin sagte Zängerle, dass die Spezialitätenliste keine automatische Rückerstattung vorsehe, sollte das Medikament gegen das Coronavirus eingesetzt werden. Es werde normalerweise für andere Indikationen verwendet. Es sei aber möglich ist, dafür von Fall zu Fall zu bezahlen, wenn der Gebrauch des Medikaments einen hohen gesundheitlichen Nutzen bringe.