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Cloud sichert Datentransfer zwischen Handy und PC

Immer häufiger müssen Anwender Daten zwischen Handy und PC hin- und herschieben. Clouddienste erledigen diesen Job perfekt. Mit einigen Tricks wird die Datensynchronisation dabei sicherer und vertraulicher.
Cloud-Dienste erhöhen die Sicherheit beim Datentransfer zwischen PC und Handy. Das Bild zeigt Server einer Internet-Sicherheitsfirma. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Cloud-Dienste erhöhen die Sicherheit beim Datentransfer zwischen PC und Handy. Das Bild zeigt Server einer Internet-Sicherheitsfirma. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

(sda/mid)

Dokumente, Fotos und andere Dateien benötigen Anwender oft auf PC und Handy. Denn User wollen diese Dateien immer dabeihaben. Viele Daten lassen sich jedoch am PC noch immer einfacher verwalten, bearbeiten und drucken als am Handy.

Mach sie gleich!

Cloud-Anbieter wie Swisscom myCloud, Google Drive, Microsoft Onedrive oder Apple iCloud halten Daten auf PC und Handy automatisch aktuell. Nach Installation der entsprechenden Apps und Programme befindet sich sowohl auf dem PC als auch auf dem Handy ein spezieller Ordner. Alles, was darin landet, wird automatisch zwischen den beiden Geräten kopiert. Änderungen werden automatisch erkannt und auf beiden Seiten nachgeführt.

Allerdings werden die Informationen nicht direkt vom Handy zum PC kopiert, sondern landen erst einmal im Internet auf einem Rechner des Cloud-Anbieters. Der Cloud-Anbieter kann diese Dateien sehen und macht dies beispielsweise bei Fotos sogar vollautomatisch. Dadurch werden Fotos kategorisiert und illegale Inhalte, wie Kinderpornographie, erkannt.

Ein Risiko ist das Passwort beim Cloud-Anbieter. Gelangt dieses in falsche Hände, haben Fremde vollständigen Zugriff auf die Daten.

Mehr Sicherheit in der Cloud

Cloud-Anbieter haben das Problem erkannt und bieten deshalb Cloud-Speicher mit zusätzlicher Sicherheit. So wird beispielsweise bei Swisscoms Docsafe der Inhalte im Internet verschlüsselt abgelegt. Microsoft OneDrive Personal Vault kann Dateien abspeichern und mit dem Fingerabdruck des Besitzers sichern. Bei beiden Lösungen ist aber nicht garantiert, dass nur der Besitzer der Dateien deren Inhalt lesen kann.

Um vollen Schutz zu erreichen, braucht es eine sogenannte End-to-End Verschlüsselung. Dass heisst, Dateien werden auf dem PC und dem Handy verschlüsselt gespeichert und erst dann transferiert. Und nur der Besitzer der Dateien kennt den Schlüssel, um die Dateien wieder lesbar zu machen.

Dieses Ziel lässt sich bereits mit sehr einfachen Massnahmen erreichen. So bieten die üblichen Office-Programme für Texte und Tabellen die Möglichkeit, eine Datei mit einem Passwort abzusichern. Will man die Datei im Programm ansehen, muss man erst das Passwort eintippen.

Verschlüsselung

Bei allen Dateitypen funktioniert die Lösung mit Kompressionsprogrammen wie 7Zip für Windows (www.7-zip.org), BandZip für Windows/Mac) (https://de.bandisoft.com/bandizip), ZArchiver für Android und iZip für iOS.

Dabei wird die Datei verpackt, verdichtet und mit einem frei wählbaren Passwort verschlüsselt. Auspacken lässt sich die Datei erst, wenn man das richtige Passwort kennt.

Manchmal muss man nur kleine Textschnipsel verschlüsseln. Hier bietet Paranoiaworks (https://paranoiaworks.mobi/ptepc/) eine Lösung. Es ver- und entschlüsselt beliebigen Text auf allen gängigen PC und Handy-Plattformen und im Browser. Die verschlüsselten Texte lassen sich dann sogar in E-Mails, Notizenmanagern oder Messaging-Apps verwenden.

Wer spasseshalber eine Mitteilung verschicken will, die nur aus verschlüsselten Emojis besteht, besucht https://timkovi.ch/cryptomoji

Automatische Sicherung

Wer sich nicht mit dem Verschlüsseln einzelner Dateien herumschlagen will, installiert Cryptomator (https://cryptomator.org/de/). Hierbei wird auf dem PC ein zusätzlicher Ordner angelegt und alles darin gespeicherte automatisch verschlüsselt. Legt man den Cryptomator-Ordner im Cloud-Ordner ab, wird er mit seinen verschlüsselten Dateien automatisch auf mehrere Geräte synchronisiert. Eine kostenpflichtige Alternative ist Boxcryptor (www.boxcryptor.com).

Wer noch einen Schritt weiter gehen will, wird sein eigener Cloud-Anbieter. Auf einem ausrangierten PC oder einen Minirechner wie Raspberry Pi kann man die Lösung OwnCloud (https://owncloud.org/) oder NextCloud (https://nextcloud.com/) betreiben. Installation und Handhabung sind dabei allerdings anspruchsvoll.

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