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Cembra Money Bank übernimmt Cashgate für 277 Mio Fr.

Die Cembra Money Bank hat mit der Aduno Holding eine Vereinbarung über den Erwerb von 100 Prozent der Aktien der Cashgate unterzeichnet. Der Kaufpreis beträgt 277 Millionen Franken, wie es in einer Medienmitteilung vom Montag hiess.
Cembra Money Bank übernimmt Cashgate. (Bild: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT)

Cembra Money Bank übernimmt Cashgate. (Bild: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT)

(sda/awp)

Die Transaktion soll Skalenvorteile nutzen und die digitale Transformation beschleunigen und mit dem Abschluss wird im dritten Quartal gerechnet. Cembra vergrössere ihr Finanzierungsportfolio bei Privatkrediten und Fahrzeugfinanzierungen um rund 1,4 Milliarden auf rund 6,2 Milliarden. Ab 2021 sollen die erwarteten Synergien jährlich zu einem um 25 bis 30 Millionen Franken höheren Reingewinn führen.

Die Finanzierung der Transaktion soll mehrheitlich durch die Platzierung einer Additional Tier 1-Anleihe (AT1) sowie den Verkauf eines Teils der im Eigenbestand gehaltenen Aktien und den Einsatz vorhandener Barmittel erfolgen. Eine Brückenfinanzierung sei durch ein Bankenkonsortiums unter Führung der Deutschen Bank gesichert. Zusätzlich zur Anleihe und dem Aktienverkauf soll die Brückenfinanzierung schrittweise durch eine ausgewogene Mischung aus Einlagen, Senior Bonds und ABS sowie einer Wandelanleihe abgelöst werden. Mit einer soliden Tier 1-Kapitalquote von mindestens 17 Prozent sei die Finanzierung ausgewogen, schrieb Cembra weiter.

Die Integration soll bis zum dritten Quartal 2020 abgeschlossen werden und die Kosten werden auf insgesamt rund 25 Millionen Franken geschätzt.

Positive Geschäftentwicklung im ersten Halbjahr

Zudem nennt die Bank Zahlen zum ersten Halbjahr und bestätigt die Guidance für 2019. Im ersten Semenster habe man eine positive Geschäftentwicklung verzeichnet und Cembra rechnet mit einer Steigerung der Nettoerträge gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent und einem Reingewinn zwischen 77 und 79 Millionen Franken nach 77,7 Millionen im Vorjahr. In den ersten fünf Monaten 2019 seien die Nettoforderungen um 2,1 Prozent angestiegen.

Den bisherigen Ausblick für das bestehende Geschäft bestätigt Cembra. Bisher hatte die Gesellschaft Gewinn pro Aktie zwischen 5,40 Franken und 5,70 Franken in Aussicht gestellt.

Inklusive der Transaktion von Cashgate erwartet die Bank für das Geschäftsjahr 2019 einen EPS (verwässert, US GAAP) von 5,20 bis 5,50 Franken. Im Jahr 2020 wird eine positive Auswirkung auf den Gewinn pro Aktie erwartet.

Die «bewährte» Ausschüttungspolitik von 60 Prozent bis 70 Prozent des Reingewinns werde fortgesetzt. Für das Geschäftsjahr 2019 strebt Cembra an, eine Dividende mindestens in Höhe des Vorjahres (3,75 Fr. pro Aktie) auszuzahlen, entsprechend einer Ausschüttungsquote von rund 70 Prozent.

Den vollständigen Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2019 wird die Bank wie geplant am 23. Juli veröffentlichen.

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