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Bundesamt für Verkehr: Zu viele Güterzüge mit technischen Mängeln

Zu viele Güterzüge, die in der Schweiz unterwegs sind, haben technische Mängel. Das schreibt das Bundesamt für Verkehr (BAV). Es prüft zusätzliche Massnahmen, um Verbesserungen herbeizuführen.
Zu viele Güterzüge mit technischen Mängeln sind in der Schweiz unterwegs. Das hat das Bundesamt für Verkehr bei Kontrollen festgestellt. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Zu viele Güterzüge mit technischen Mängeln sind in der Schweiz unterwegs. Das hat das Bundesamt für Verkehr bei Kontrollen festgestellt. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(sda)

Gegen 7000 Waggons von rund 400 Güterzügen nahm das BAV im vergangenen Jahr unter die Lupe, wie es auf seiner Webseite mitteilt. Entdeckt wurden etwa mangelhafte Bremssohlen, Mängel an Rädern, Planen mit Löchern oder nicht gesicherte Höhenverstellungen an Stützböcken für die per Bahn transportierten Sattelauflieger. Über den Bericht des BAV berichtete am Donnerstag Radio SRF.

Auch beim Transport von gefährlichen Gütern hat das BAV Defizite festgestellt, beispielsweise bei Tank-Bezeichnungen respektive der Eignung der Ladeeinheit für das abgefüllte Gut oder aber der Übermittlung von Daten. Schwierigkeiten sieht das Bundesamt auch bei den an Lokführer gelieferte Daten, der so genannten Bremsrechnung.

Werden nicht tragbare Sicherheitsdefizite entdeckt, müssen sie umgehend behoben werden, hält das BAV fest. Werden immer wieder Mängel gefunden, fordert das Bundesamt vom betroffenen Bahnverkehrsunternehmen systematische Nachbesserungen.

Massnahmen in Prüfung

Das BAV verlangte Ende 2018 von den Bahnunternehmen Verbesserungen. Es will die Transportunternehmen und die anderen verantwortlichen Akteure - etwa die Verlader und Instandhaltungsstellen - in die Pflicht nehmen und dazu weitere Massnahmen prüfen.

Die Qualität der Züge verharre auf einem nicht befriedigenden Niveau, konstatiert das BAV. Die Branche setzte sich über einen europaweit anwendbaren Vertrag selbst Qualitätsstandards, erreicht diese aber laut BAV zu einem «beträchtlichen» Anteil nicht.

SBB-Sprecher Raffael Hirt sagte im SRF-Radiobeitrag, die SBB nehme die Rückmeldung des BAV sehr ernst. Die SBB tauschten sich laufend mit dem Bundesamt aus und präsentierten dem Bund dabei Massnahmen zur Sicherheit.

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