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Buch über Waadtländer Staatsrätin de Quattro in den Buchhandlungen

Ein kritisches Buch über die Waadtländer Staatsrätin Jacqueline de Quattros ist in den Westschweizer Buchhandlungen erschienen. Ohne das Titelbild, das Gegenstand eines Gerichtsverfahrens war.
Die Waadtländer FDP-Staatsrätin Jacqueline de Quattro hatte mit einer superprovisorischen Verfügung ein Verkaufsverbot des Buchs erwirkt. Jetzt ist das Buch mit geändertem Titelbild in den Buchhandlungen erschienen. (Bild: Keystone/ADRIEN PERRITAZ)

Die Waadtländer FDP-Staatsrätin Jacqueline de Quattro hatte mit einer superprovisorischen Verfügung ein Verkaufsverbot des Buchs erwirkt. Jetzt ist das Buch mit geändertem Titelbild in den Buchhandlungen erschienen. (Bild: Keystone/ADRIEN PERRITAZ)

(sda)

Auf dem ursprünglich geplanten Einband war die FDP-Politikerin abgebildet. Die Waadtländer Umwelt- und Raumplanungsdirektorin hielt dies für irreführend. Man könnte meinen, dass sie selbst Autorin des Buches sei oder auf eine andere Weise mit dem Werk in Verbindung stehe, klagte sie.

Sie erwirkte deshalb mit einer superprovisorischen Verfügung ein Verkaufsverbot des Buchs des früheren Chefredaktors der Zeitung «24 heures», Fabien Dunand. Der Attinger Verlag hatte angekündigt, dass das Buch dennoch erscheinen würde.

Dies ist nun passiert: mit einem modifizierten Titelbild, ohne Foto und ohne Angabe des Namens der Staatsrätin. Auf einem roten Banner heisst es: «Das verbotene Buch ist endlich verfügbar». Der Titel lautet unverändert: «Une conseillère d’Etat ne devrait pas dire ça» (Eine Staatsrätin sollte dies nicht sagen).

Foto entfernt

«Rechtlich problematisch war die Verwendung des Fotos von Frau de Quattro. Wir haben dieses Foto gelöscht und den Buchdeckel neu gestaltet. Das Buch ist heute im Kanton Waadt sowie in der Westschweiz weit verbreitet», sagte Emmanuel Vandelle, Direktor des Attinger Verlages, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er bestätigte damit eine Meldung von «24heures».

Die erste Auflage beträgt 600 bis 700 Exemplare. Der Verlag hofft, dass mit dieser Berichterstattung der Rechtsstreit um das Buch beendet wird.

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