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Brand an Heiligabend: So sieht es in der Kirche von Herzogenbuchsee aus

Am 24. Dezember 2019 bricht im Turm der Kirche von Herzogenbuchsee ein Feuer aus. Ein Teil des Turms stürzt darauf ein. Nun konnten die Schäden im Innern der Kirche begutachtet werden. Der Sachschaden beträgt mehrere Millionen Franken.

 
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Quelle: Tele Bärn

Der Heiligabend 2019 war ein schwarzer Tag für Herzogenbuchsee. Nachdem am frühen Morgen im Turm der reformierten Kirche ein Feuer ausgebrochen ist, sah es erst so aus, als hätte die Feuerwehr den Brand im Griff. Doch am Abend entzündete sich das Feuer erneut, ein Teil der Dachkonstruktion stürzte ein und riss ein Loch ins Kirchenschiff. 

Rund zwei Wochen später konnten nun die Schäden im Innern begutachtet werden. Bilder von Tele Bärn was das Feuer, der herabstürzende Turm und das Löschwasser angerichtet haben. Es ist ein Sachschaden in Millionenhöhe. Insbesondere die Orgel hat unter dem Wasser gelitten.

Über achtzig Angehörige von mehreren Feuerwehren waren am Dienstagmorgen ausgerückt, um den Brand im Turm der reformierten Kirche in Herzogenbuchsee BE zu löschen.
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In diesem Kirchturm brach am Dienstagmorgen Feuer aus.
Am Weihnachtstag wurde der Schaden sichtbar: Der Spitze der Kirche fehlt, es klafft ein Loch im Kirchenschiff.
Drohnenbilder zeigen das ganze Ausmass des Brandes: Der Sachschaden geht laut den Behörden in die Millionen.
Feuerwehrleute schauen sich die abgebrannte Spitze des Kirchturms aus einem Kran an.

Über achtzig Angehörige von mehreren Feuerwehren waren am Dienstagmorgen ausgerückt, um den Brand im Turm der reformierten Kirche in Herzogenbuchsee BE zu löschen.

KEYSTONE/k_sim

Laut André Schärer von der Gebäudeversicherung des Kantons Bern ist der Turm vollständig ausgebrannt. Unklar sei noch, ob die Glocken das Feuer überlebt haben. Die Turmuhr aber ist nicht mehr zu retten. «Die ist heruntergefallen, wir haben sie heute Morgen gefunden», sagt Schärer gegenüber Tele Bärn am Mittwoch. 

Auch heruntergestürzt ist die Turmspitze. Sie liegt am Boden vor der Kirche. (smo)

Drohnenbilder von den Löscharbeiten am Morgen sowie ein Interview mit Regierungsstatthalter Marc Häusler am Nachmittag:

Quelle: SDA

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