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BLS will Kosten senken - Abbau von bis zu 200 Stellen geplant

Bei der BLS soll jede 15. Stelle verschwinden: Die Bahn will die Kosten um bis zu 60 Millionen Franken pro Jahr senken und gleist deshalb ein umfangreiches Programm zur Effizienzsteigerung auf. Bis zu 200 der gut 2900 Vollzeitstellen sollen abgebaut werden.
Das Bahnunternehmen BLS gleist ein Sparprogramm auf (Archivbild). (Bild: Keystone/Christian Beutler)
Ist sich bewusst, dass das Sparprogramm das Personal verunsichert: BLS-CEO Bernard Guillemon. (Bild: Keystone/PETER SCHNEIDER)
Auf dem Thuner- und Brienzersee betreibt die BLS die Schifffahrt. (Bild: Keystone/PETER SCHNEIDER)
Die heutige BLS entstand 2006 aus der Fusion von BLS Lötschbergbahn (unser Bild) und dem Regionalverkehr Mittelland. (Bild: Keystone/YOSHIKO KUSANO)
Am Lötschberg betreibt die BLS einen Autoverlad. (Bild: Keystone/CHRISTIAN BEUTLER)
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BLS will Kosten senken - Abbau von bis zu 200 Stellen geplant

Wie der Abbau erfolgen solle - sei es durch Fluktuation, Nichtbesetzung von Stellen oder Kündigungen - werde sich bei der Detailplanung zeigen, teilte die BLS am Mittwoch mit.

«Uns ist bewusst, dass die Information bei Mitarbeitenden Unsicherheit auslöst», erklärte Bahnchef Bernard Guillelmon. Man werde alles daran setzen, bis Februar genauere Angaben machen zu können.

Bis 2023 will die BLS ihre Gesamtkosten schrittweise um 50 bis 60 Millionen Franken jährlich senken. Den Schritt hält sie für nötig, um weiterhin marktfähige Leistungen erbringen zu können. Geplant sind «grundlegende und nachhaltige Optimierungen quer durch das Unternehmen».

Die BLS steht nach eigenen Angaben bereits im Dialog mit den Gewerkschaften, um einen Sozialplan auszuarbeiten. Der Bahn dürften harte Verhandlungen bevorstehen. Denn die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV machte am Mittwoch deutlich, dass sie keine Kündigungen infolge des Sparprogramms akzeptieren will.

Der SEV spricht von einem «radikalen Sparprogramm». Die BLS streiche nicht nur Arbeitsplätze, sondern verschlechtere auch den Service public. Die Gewerkschaft werde dabei nicht tatenlos zuschauen.

«Schädlicher Wettbewerb»

Der Personalverband transfair warnt davor, dass der Wettbewerbsdruck im Bahnverkehr zu Lasten des Personals gehe. Der vom Bund forcierte Wettbewerb auf dem Schweizer Schienennetz bringe eigentlich nichts. Er führe aber dazu, dass jede Bahn die günstigste sein wolle und deshalb Optimierungs- und Effizienzprogramme auflege.

Transfair will der BLS in nächster Zeit genau auf die Finger schauen. Der Verband geht davon aus, dass die Digitalisierung und Automation von Geschäftsprozessen wohl vor allem das Verwaltungspersonal treffen werde. (sda)

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