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Birkenpollen sorgen früher als üblich für allergische Reaktionen

Früher als üblich und bis im Mai werden Allergiker in diesem Frühling den Birkenpollen ausgesetzt. Die gute Nachricht: Die Saison von Hasel und Erle ist bereits vorbei, auch in den Bergen.
Birkenkätzchen: Für Allergiker alles andere als ein erfreuliches Bild. Der Pollenflug ist in diesem Jahr eine Woche früher dran als üblich. (Bild: KEYSTONE/AP/HERMANN J. KNIPPERTZ)

Birkenkätzchen: Für Allergiker alles andere als ein erfreuliches Bild. Der Pollenflug ist in diesem Jahr eine Woche früher dran als üblich. (Bild: KEYSTONE/AP/HERMANN J. KNIPPERTZ)

(sda)

«Die Birkenpollensaison startet knapp eine Woche früher als im langjährigen Mittel», wird Regula Gehrig, Biometeorologin von MeteoSchweiz in einer Mitteilung von aha! Allergiezentrum Schweiz vom Mittwoch zitiert.

Seit dem Wochenende seien in den tiefsten Lagen der Alpennordseite und im Tessin bereits Birkenpollen in der Luft. Mit dem kommenden schönen Wetter müssten die Pollenallergikerinnen und -allergiker überall im Mittelland mit mässigen bis starken Belastungswerten rechnen. Zunehmen würden auch die Eschen- und Hagebuchenpollen.

Immerhin gehen die Experten nicht wieder von einem Birkenpollen-Rekordjahr wie 2018 aus, das in der Westschweiz und im Tessin das stärkste Birkenpollen-Jahr seit Messbeginn und auch in der Deutschschweiz ein sehr starkes Pollenjahr gewesen war.

«Da die Birke alle zwei Jahre besonders viele Pollen ausbildet, also ein Mastjahr hat, gehen wir heuer nicht von einem ganz so starken Birkenpollenflug aus», sagt Gehrig. Die Birkenpollen seien aber sehr allergen, schon rund 70 Birkenpollenkörner in einem Kubikmeter Luft könnten Reaktionen hervorrufen.

Die Birkenpollen gehörten nebst den Gräserpollen zu den häufigsten Auslösern von Heuschnupfen. Bei vielen Schweizerinnen und Schweizern dürften deshalb die Augen tränen, die Nase laufen und Gaumen und Ohren jucken. Das sei einerseits lästig, aber auch alles andere als harmlos.

Pollenallergie ist nicht harmlos

«Die Pollenallergie ist keine Bagatell-Erkrankung», sagt Sonja Hartmann von aha! Allergiezentrum Schweiz gemäss der Mitteilung. «Wird sie nicht richtig behandelt, droht Asthma.» Daher sollte Heuschnupfen von einer Allergologin oder einem Allergologen abgeklärt und therapiert werden, was meist mit Antihistaminika in Form von Tropfen, Sprays oder Tabletten und allenfalls auch in Kombination mit Kortison geschehe.

Wer sich als Allergikerin oder Allergiker richtig verhalte, der müsse auch weniger leiden. Es gibt Verhaltenstricks, die helfen, den Kontakt mit Pollen zu verringern. So wird empfohlen, nur kurz zu lüften, vor dem Schlafengehen die Haare zu waschen, die Wäsche nicht im Freien trocknen zu lassen und bei schönem, windigem Wetter nur kurz an die frische Luft zu gehen sowie draussen immer eine Sonnenbrille zu tragen.

Wer zudem die aktuelle Pollenbelastung beobachte, könne beispielsweise einen Ausflug klug planen und etwa in die Berge gehen, wo meist weniger Pollen gemessen würden. Entgegen der landläufigen Meinung habe es aber auch in höher gelegenen Gebieten Pollen und zwar sogar in Höhen über 2000 Metern über Meer, sagt Hartmann.

www.pollenundallergie.ch

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