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Bioproduktion in Schweizer Landwirtschaft weiterhin auf Vormarsch

Der Bio-Landbau ist in der Schweiz weiterhin auf dem Vormarsch: 2017 wurde mit 6638 Bauernhöfen, die biologisch anbauen, ein Plus von 5 Prozent verzeichnet. Insgesamt setzte sich der Trend des Bauerhofsterbens aber fort. 643 Landwirtschaftsbetriebe verschwanden.
Während jedes Jahr Bauernhöfe in der Schweiz verschwinden, setzten immer mehr Betriebe auf die biologische Produktion. (Themenbild) (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Während jedes Jahr Bauernhöfe in der Schweiz verschwinden, setzten immer mehr Betriebe auf die biologische Produktion. (Themenbild) (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Der Bio-Landbau ist in der Schweiz weiterhin auf dem Vormarsch: 2017 wurde mit 6638 Bauernhöfen, die biologisch anbauen, ein Plus von 5 Prozent verzeichnet. Insgesamt setzte sich der Trend des Bauerhofsterbens aber fort. 643 Landwirtschaftsbetriebe verschwanden.

2017 gab es noch 51'620 Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz. Das sind 1 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte. Der Trend, dass jedes Jahr Bauernhöfe verschwinden, setzt sich also weiter fort - 2017 zwar etwas weniger stark als im Jahr zuvor (- 990 Betriebe). Seit 1980 hat sich die Zahl der Betriebe in der Schweiz praktisch halbiert.

Eine gegenteilige Entwicklung zeigt sich seit einigen Jahren aber beim biologischen Anbau. Immer mehr Bauern stellen auf diese Produktion um. 2017 waren es mit 6638 Bio-Betrieben fünf Prozent mehr als im Vorjahr. 63 Prozent davon befinden sich gemäss der Erhebung des Bundesamts für Statistik in der Bergzone.

Ebenfalls an Bedeutung gewinnt der Gemüseanbau. Die auf 41'000 Betriebe verteilte Gemüsebaufläche von 12'600 Hektaren wächst seit mehreren Jahren stark. Zwischen 2012 und 2017 hat sie um 24 Prozent zugenommen.

Rinder- und Geflügelzucht im Aufwind

Insgesamt erstreckte sich die landwirtschaftliche Nutzfläche im vergangenen Jahr über rund eine Million Hektaren und blieb damit stabil. 14 Prozent davon wurden biologisch bewirtschaftet. Den Grossteil der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche (58 Prozent) machten Naturwiesen und Weiden aus - ohne Sömmerungsweiden.

Wegen der anhaltend tiefen Rentabilität der Milchwirtschaft hielten auch 2017 wieder weniger Bauern Milchkühe. Noch 26'535 Betriebe setzten auf diese Produktionsweise - 3 Prozent weniger als 2016. Auch deren Tierbestand ging zurück. Die Zahl der Bio-Milchkühe nahm dagegen leicht zu.

Ebenfalls eine Zunahme wurde bei den Kühen für die Fleischproduktion registriert, und zwar um 2 Prozent. Auch die Geflügelproduktion verzeichnete gute Resultate, nachdem sie im Vorjahr stagniert hatte. Die Zahl der Mastpoulets stieg um 4 Prozent auf rund 7,2 Millionen. Auch Legehennen gab es im letzten Jahr 4 Prozent mehr, nämlich 3,2 Millionen.

Leicht zugenommen hat 2017 die Zahl der Beschäftigten in der Landwirtschaft. Insgesamt arbeiteten 153'864 Personen auf Schweizer Bauernhöfen, das sind rund 500 mehr als im Vorjahr. 56'117 oder 36 Prozent aller Beschäftigten waren Frauen. 5 Prozent von ihnen leiteten einen Betrieb.

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