Mikrosteuer-Initiative will drei Bundessteuern ersetzen

Mit der Einführung einer Mikrosteuer von 0,1 Prozent auf jede Transaktion im bargeldlosen Zahlungsverkehr will ein Initiativkomitee jährliche Einnahmen von 100 Milliarden Franken generieren und so gleich drei Bundessteuern überflüssig machen.

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Derivate von an der Börse gehandelten Produkten werden in Millisekunden gekauft und verkauft. Die mit diesem Hochfrequenzhandel jedes Jahr milliardenfach generierten bargeldlosen Transaktionen will ein Initiativkomitee mit einer Mikrosteuer belegen und so drei Bundessteuern abschaffen. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)
Eine Mikrosteuer für jede Transaktion, zum Beispiel den Geldbezug am Bancomaten: dies strebt eine Volksinitiative an, die am Freitag in Bern vorgestellt wurde. Die Unterschriftensammlung beginnt im Januar 2020. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)
Eine Mikrosteuer auf elektronische Zahlungen: die entsprechende Volksinitiative wurde am Freitag in Bern vorgestellt. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)
Parkgebühren begleichen per App. Dabei würde automatisch eine Mikrosteuer abgebucht. Eine Volksinitiative möchte diese Steuer für den gesamten elektronischen Zahlungsverkehr einführen und damit das Schweizer Steuersystem revolutionieren. (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)
Bargeldlos bezahlen an der Ladenkasse: laut der am Freitag in Bern vorgestellten Volksinitiative würde dabei gleich noch automatisch eine Mikrosteuer abgebucht, die das Schweizer Steuersystem auf den Kopf stellen soll. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)