Menschen mit Beeinträchtigung und ihr Alltag in der Corona-Krise

Das Coronavirus stellt auch die Behinderten-Institutionen vor ungewohnte Herausforderungen. Die Valida in St. Gallen geht nach einem eigenen Pandemieplan vor. Jeden Tag müssen die Massnahmen angepasst werden. Ein Besuch bei Menschen mit Unterstützungsbedarf.

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Beschäftigung und klare Tagesstrukturen sollen den Bewohnern der Valida helfen, die Corona-Krise besser zu bewältigen: Ein Gruppe von Menschen mit Beeinträchtigung arbeitet in St. Gallen in einem Atelier an Geschenkverpackungen für Weihnachten.
Unter Quarantäne und doch gut gelaunt: Ein Bewohner der Valida, eine Institution für Menschen mit Beeinträchtigung in St. Gallen, macht auf dem Balkon Turnübungen. Der 71-Jährige darf für ein paar Tage sein Zimmer nicht verlassen.
Bei der Valida in St. Gallen gilt strikte Trennung der verschiedenen Betriebe und Wohngruppen als Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus: Ein Bewohner der Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung beim Mittagessen in einem umfunktionierten Lagerraum.
Die Valida in St. Gallen, Institution für Menschen mit Beeinträchtigung, hat Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus getroffen: Die Mitarbeiterinnen in der Wäscherei arbeiten im Schichtbetrieb und tragen Handschuhe und Schürzen.
Die Behinderten-Institution Valida in St. Gallen setzt seit drei Wochen ihren eigenen Pandemieplan um. Ein Mitarbeiter desinfiziert täglich die Türgriffe.
Abstand halten: Das gilt bei der Valida in St. Gallen auch während der Mittagspause. Die Behinderten-Institution setzt ihren eigenen Pandemieplan gegen die Ausbreitung des Coronavirus um.
Rauchpause für einen Bewohner der Valida in St. Gallen. Die Verantwortlichen der Wohn- und Arbeitsstätten für Menschen mit Beeinträchtigung haben strikte Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus getroffen.