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Berufsmilitärpiloten sollen bei Fluggesellschaften arbeiten

Berufsmilitärpiloten können bei den zivilen Fluggesellschaften Swiss oder Edelweiss einen mehrjährigen Teilzeit-Stage absolvieren. Anschliessend steht es ihnen frei, ihre Karriere als Pilot bei einer zivilen Fluggesellschaft oder beim Militär fortzusetzen.
Schweizer Militärpiloten können ab sofort bei den zivilen Fluggesellschaften Swiss und Edelweiss einen dreijährigen Teilzeit-Stage absolvieren und so sowohl Militärjets als auch Verkehrsflugzeuge fliegen. (Bild: KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD)

Schweizer Militärpiloten können ab sofort bei den zivilen Fluggesellschaften Swiss und Edelweiss einen dreijährigen Teilzeit-Stage absolvieren und so sowohl Militärjets als auch Verkehrsflugzeuge fliegen. (Bild: KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD)

(sda)

Die Luftwaffe und die zivilen Fluggesellschaften stünden vor ähnlichen Herausforderungen, nämlich genügend qualifizierten Nachwuchs für die Aviatik und attraktive Karrieremöglichkeiten in der Schweiz für angehende Pilotinnen und Piloten anbieten zu können.

Vor diesem Hintergrund seien die Schweizerische Luftwaffe, die Swiss, die Edelweiss und der Pilotenverband Aeropers übereingekommen, einen neuen Karriereweg für Berufsmilitärpilotinnen und -piloten zu schaffen.

Konkret sollen brevetierte Berufsmilitärpiloten die Möglichkeit erhalten, im Laufe ihrer Karriere bei der Luftwaffe einen dreijährigen Stage als Linienpilot bei der Swiss oder bei der Edelweiss zu absolvieren.

Nach einem Umschulungskurs sollen sie zu je 50 Prozent für die zivile Fluggesellschaft und für die Luftwaffe arbeiten. Am Ende der dreijährigen Periode bestehe ein Übertrittsrecht: Sie können ihre Karriere entweder zu 100 Prozent bei Swiss oder Edelweiss fortsetzen, oder aber auch zu 100 Prozent zur Luftwaffe zurückkehren.

Militärpiloten haben Verkehrspiloten-Lizenz

Das neue Teilzeitmodell sei eine zusätzliche Karriereoption zum bisherigen Milizmodell. Bereits heute könnten Berufsmilitärpiloten nach einigen Jahren bei der Luftwaffe zu einer Fluggesellschaft wechseln, da sie auch über die Verkehrspiloten-Lizenzen verfügten.

Sie blieben der Luftwaffe dabei während sechs Wochen pro Jahr als Milizpiloten erhalten. Das neue Teilzeitmodell gebe ihnen jedoch die Möglichkeit, die Arbeit bei einer Fluggesellschaft kennenzulernen, ohne ihr bisheriges Tätigkeitsgebiet verlassen zu müssen.

Für die Fluggesellschaften sei das Modell attraktiv, weil sie damit einen Teil ihres Pilotenbedarfs decken und vom Know-how der Militärpiloten profitieren könnten. Umgekehrt profitiere auch die Luftwaffe von der Chance, dienstälteren Frontpiloten externe Entwicklungsmöglichkeiten bieten zu können, ohne sofort vollständig auf sie verzichten zu müssen.

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