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Berset erörtert mit dem Papst Fragen der Friedensförderung

Bundespräsident Alain Berset ist am Donnerstag in Genf mit Papst Franziskus zu einem offiziellen Gespräch zusammengetroffen. Im Zentrum standen Fragen der Friedens- und Sicherheitspolitik.
Bundespräsident Alain Berset ist mit Papst Franziskus in Genf zu einem offiziellen Gespräch zusammengetroffen. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Bundespräsident Alain Berset ist mit Papst Franziskus in Genf zu einem offiziellen Gespräch zusammengetroffen. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

(sda)

Er habe mit dem Papst die zentralen Themen erörtert, welche die Schweiz und den Vatikan verbinden, teilte Berset im Anschluss per Twitter mit. Dazu zählten die Friedensförderung, humanitäre Frage und die Menschenrechte.

Beide Seiten würdigten die ausgezeichneten bilateralen Beziehungen. Sie unterstrichen die Notwendigkeit einer solidarischen, gesamteuropäischen Flüchtlingspolitik, wie Bersets Innendepartement in einem Communiqué bekanntgab. Der Bundespräsident habe auch die wichtige Rolle des internationalen Genf bei der Förderung des Multilateralismus hervorgehoben.

Bei den bilateralen Gesprächen wurden auch die Suche nach Friedenslösungen für die Konfliktgebiete im Nahen Osten sowie die Lage religiöser Minderheiten, unter anderem in Myanmar, angesprochen. Und schliesslich fand das «traditionsreiche und bis heute wichtige Engagement der Päpstlichen Schweizergarde» Erwähnung. Dieses gilt als Ausdruck der Verbundenheit zwischen der Schweiz und dem Heiligen Stuhl, wie es weiter hiess.

Nach dem offiziellen Gespräch mit Bundespräsident Berset nahmen auch Bundesrat Ignazio Cassis und Nationalratspräsident Dominique de Buman (CVP/FR) am Austausch mit dem Papst teil. Sie hatten zuvor den Papst bereits am Flughafen empfangen.

Berset und Leuthard verabschieden Papst

Er sei kein Jesuit, heisse aber Ignazio, gab Cassis per Twitter bekannt. Der Papst habe ihm ein Lächeln geschenkt. Franziskus gehörte vor seiner Papstwahl dem Jesuiten-Orden an, der von Ignatius von Loyola gegründet wurde.

Zur Delegation des Heiligen Stuhls zählten namentlich Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen.

Papst Franziskus zelebriert die Messe (Bild: Martial Trezzini / Keystone)
Papst Franziskus mit Bischof Charles Morerod. Bild: Jean-Christoph Bott / Keystone
Überall knipsen die Handys. (Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone)
Die Gläubigen jubeln dem Papst zu (Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone)
Blick in die Palexpo-Halle in Genf, wo die Messe stattfand. (Bild: Martial Trezzini / Keystone)
Gläubige verfolgen die Messe (Bild: Alexandra Wey / Keystone)

Papst Franziskus verabschiedet sich in Genf. (Bild: Denis Balibouse / Keystone)
Am Morgen wurde Papst Franziskus wird von Bundespräsident Alain Berset am Flughafen Genf empfangen. (Bild: Peter Klaunzer / Keystone)
Der Papst und Bundespräsident Alain Berset im Gespräch. (Bild: Keystone/Pool/Peter Klaunzer)
Papst Franziskus, umrahmt von Agnes Abuom vom Zentralkomitee des Weltkirchenrats (links), Mauricio Rueda Beltz aus Kolumbien, dem Schweizer Kardinal Kurt Koch (Organisator der Reise), weiteren Vertretern des Weltkirchenrats (Bild: KEYSTONE/POOL//Alexandra Wey)
Der Papst begrüsst nach dem ökumenischen Gebet ein Kind im Rollstuhl (Bild: KEYSTONE/REUTERS POOL/Denis Balibouse)
Papst Franziskus küsst ein Kind (Bild: Denis Balibouse / Keystone)
Der Papst beim ökumenischen Gebet. (Bild: KEYSTONE/REUTERS POOL/Denis Balibouse)
Beim Weltkirchenrat mit Vertretern anderer christlicher Konfessionen (Bild: KEYSTONE/REUTERS POOL/Denis Balibouse)
Der Papst mit Vertreterinnen des Weltkirchenrats in Genf (Bild: EPA/CIRO FUSCO)
Im Weltkirchenrat (Bild: EPA/CIRO FUSCO)
Der Papst hält seine Rede im ökumenischen Zentrum von Genf (Bild: AP Photo/Alessandra Tarantino)
17 Bilder

Papst Franziskus in der Schweiz

Nach den ökumenischen und pastoralen Teilen des Papstbesuchs in Genf werden Bundespräsident Berset und Bundesrätin Doris Leuthard am Abend das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche verabschieden.

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