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Berner Stimmvolk will keine Steuersenkung für Unternehmen

Im Kanton Bern werden die Unternehmenssteuern nicht gesenkt: Der Souverän hat die Steuergesetzrevision bachab geschickt.
Warb für die Steuersenkung: Die Berner Finanzdirektorin Beatrice Simon (BDP). (Bild: Keystone/PETER SCHNEIDER)

Warb für die Steuersenkung: Die Berner Finanzdirektorin Beatrice Simon (BDP). (Bild: Keystone/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Darüber freuen sich Linke und Grüne. Sie hatten das Referendum gegen die Vorlage ergriffen: Steuerausfälle von über 100 Millionen Franken jährlich könne sich der Kanton Bern nicht leisten, machten sie geltend. Nach den schmerzhaften Sparpaketen der letzten Jahre sei es fehl am Platz, «Steuergeschenke» zu verteilen.

Mit 21,64 Prozent hat der Kanton Bern landesweit eine der höchsten Gewinnsteuerbelastungen. Bürgerliche Parteien und die Wirtschaftsverbände warben deshalb für eine Senkung auf 18,71 Prozent. Der Kanton Bern müsse für Unternehmen attraktiv bleiben; vor allem Grosskonzerne könnten sonst das Weite suchen.

Das Volk sah es anders. 178'455 Stimmberechtigte legten ein Nein in die Urne, 154'736 hiessen die Vorlage gut. Das entspricht einer Nein-Mehrheit von 53,6 Prozent. Die Stimmbeteiligung betrug 47,2 Prozent.

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