Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Bed and Breakfast Schweiz: 2017 Weniger Angebote und Übernachtungen

Weniger Betten und weniger Übernachtungen, aber eine etwas bessere Auslastung, so lässt sich das Geschäftsjahr 2017 von Bed and Breakfast Schweiz zusammenfassen. Der Branchenzusammenschluss spricht von einer durchzogenen Jahresbilanz.
Schweizer Bed and Breakfast-Anbieter kämpfen weiterhin mit der zunehmenden Konkurrenz durch Low-Budget-Hotels und Airbnb. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Schweizer Bed and Breakfast-Anbieter kämpfen weiterhin mit der zunehmenden Konkurrenz durch Low-Budget-Hotels und Airbnb. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(sda)

Weniger Betten und weniger Übernachtungen, aber eine etwas bessere Auslastung, so lässt sich das Geschäftsjahr 2017 von Bed and Breakfast Schweiz zusammenfassen. Der Branchenzusammenschluss spricht von einer durchzogenen Jahresbilanz.

Die gestiegene Konkurrenzsituation macht den Bed and Breakfast-Anbietern bereits seit längerem zu schaffen. Von 2015 auf 2016 war die Zahl der Betriebe schon um 11 Prozent zurückgegangen und die Übernachtungen reduzierten sich damals um 6,6 Prozent.

Diese negative Entwicklung geht offensichtlich weiter: Von 2016 auf 2017 reduzierte sich die Anzahl der Betriebe um 7,6 Prozent auf noch 843. Dem damit verbundenen Bettenrückgang um 7,1 Prozent standen Einbussen bei den Logiernächten von 6 Prozent auf 372'204 gegenüber. Die Auslastung der bestehenden Betriebe sei damit faktisch gestiegen, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag.

Laut Geschäftsführerin Dorette Provoost betrifft der Rückgang der Betriebe im vergangenen Jahr vor allem Gasthäuser von etablierten Anbietern, die teilweise aus Altersgründen aufgehört hätten. Die Konkurrenz der Low-Budget-Hotels und Wohnraum-Sharing-Economy werde in Zukunft eher noch wachsen.

Der Mammutteil des Gästeschwunds 2017 geht auf Schweizer Gäste zurück (-17'600). Der unterproportionale Rückgang von 3,7 Prozent bei den sehr preissensitiven deutschen Gästen ist auf die Erholung des Eurokurses gegenüber dem Franken zurückzuführen. Das trifft laut Mitteilung auch auf die Gäste aus Italien (-1,4 Prozent) und den Niederlanden (-3,8 Prozent) zu.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.