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BAK Economics senkt Wachstumsprognosen für 2018 und 2019

Die Ökonomen des Prognoseinstituts BAK Economics senken ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum in der Schweiz.
Die Ökonomen des Prognoseinstituts BAK Economics senken ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum in der Schweiz. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Ökonomen des Prognoseinstituts BAK Economics senken ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum in der Schweiz. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

(sda/awp)

Für das laufende Jahr 2018 wird nur noch mit einem Wert von +2,6 Prozent gerechnet, nachdem es bislang +3,0 Prozent waren. Für 2019 wird die Prognose auf +1,2 Prozent von +1,6 Prozent zurückgenommen, wie das Institut am Donnerstag mitteilte.

Auslöser für die Revision sind die neusten BIP-Zahlen, die am Donnerstagmorgen publiziert wurden. Der zunehmende Gegenwind aus dem globalen Konjunkturumfeld habe nun auch in der Schweiz «schneller und stärker Spuren hinterlassen als bisher angenommen», hiess es im Communiqué. Die Schweizer Wirtschaft ist überraschend im dritten Quartal leicht geschrumpft.

Keine Rezession in Sicht

Gleichwohl gehen die Experten von BAK Economics nicht davon aus, dass die Schweiz nun in eine Rezession rutscht. Denn die Unternehmen schätzten ihre Geschäftslage und -aussichten nach wie vor positiv ein, und auch die Exportzahlen sowie der Arbeitsmarkt stimmten positiv, so die Begründung. Es sei somit zu erwarten, dass die Schweizer Wirtschaft im Schlussquartal «wieder auf einen soliden Wachstumspfad» zurückkehren werde.

Die gesenkte Prognose für 2019 spiegle die globalen Unsicherheiten, also etwa den schwelenden Handelskonflikt zwischen den USA und China, den Brexit oder den Streit zwischen der EU und Italien. Die relativ tiefe Vorhersage sei aber auch die Folge eines Sondereffekts, wurde betont: So fehlten 2019 Lizenzeinnahmen aus Olympia und Fussball-WM, weil dann keine solchen Anlässe stattfänden. Die Experten beziffern den Effekt auf 0,3 Prozentpunkte.

BAK Economics wagt auch schon eine Prognose für 2020. Weil dann wieder solche Lizenzeinnahmen fliessen würden, sei mit einem etwas höheren Wachstum von 1,7 Prozent zu rechnen.

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